Förderung und Durchsetzung der Rechte von Frauen, Kindern und Jugendlichen



Projektträger: MIRIAM-Bildungsprojekt zur Frauenförderung Land: Nicaragua Fördersumme: € 150.000,00 Beginn: 01.01.2015 Ende: 31.12.2017

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ein strategischer Schwerpunkt in der Arbeit der Organisation MIRIAM ist die Stärkung von Frauen, Kindern und Jugendlichen aus ländlichen Gebieten im Norden Nicaraguas durch die Förderung und Durchsetzung ihres Rechts auf ein Leben mit Bildung und ohne Gewalt. Das Programmprofil von MIRIAM umfasst die einander ergänzenden Arbeitsbereiche: Gewaltprävention, Rechtsberatung und psychologische Betreuung, Förderung von höherer Bildung, Einsatz von Multiplikatorinnen für Gewaltprävention und die Koordination mit Organisationen der Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen. Durch das Projekt profitieren in 7 Gemeinden der Departmentos León und Chinandega rund 2.400 Frauen und Mädchen und durch diverse Trainings werden 15.000 Frauen, Männer und Jugendliche erreicht.

Die Projektaktivitäten umfassen: die Durchführung von rund 600 Rechtsberatungen und 200 psychologischen Betreuungen pro Monat für Frauen, Kinder und Jugendliche, die von innerfamiliärer und/oder sexueller Gewalt betroffen sind, 15 Workshops bzw. Vorträge pro Monat für rund 5.000 TeilnehmerInnen pro Jahr über rechtliche und sozialpsychologische Themen, die Förderung von höherer Bildung von mindestens 14 sozial engagierten Frauen, ihre Ausbildung und ihr Einsatz als Promotorinnen zur Gewaltprävention in ihrem familiären und sozialen Umfeld, Kooperation und Aktivitäten mit VertreterInnen von Organisationen der Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen (Familien- und Gesundheitsministerium, PolizeibeamtInnen, RichterInnen, Angestellte der Gemeindeverwaltungen, SoldatInnen des Heers, Lehrpersonal) zur Förderung von sozialen und politischen Maßnahmen für Gendergerechtigkeit, die Durchsetzung der Rechte von Frauen, Kindern und Jugendlichen sowie Maßnahmen gegen Menschenhandel im Projektgebiet.

Projektnummer 2319-01/2015
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied 0
Modalität Project-type interventions
Marker Gender: 2, Reproductive health: 1, Democracy: 2, Poverty: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.