Friedensbildung und Konfliktprävention in der Grenzregion Sénégambie méridionale in Westafrika



Projektträger: ENDA Prospectives Dialogues Politiques (DIAPOL) / 1 Land: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 310.199,00 Beginn: 01.10.2012 Ende: 31.12.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt fördert durch die Stärkung lokaler Organisationen der Zivilgesellschaft in Hinblick auf die Umsetzung nachhaltiger Friedens- und Sicherheitspolitiken deren aktive Beteiligung am Friedensaufbau und der Prävention von Konflikten in der westafrikanischen Grenzregion zwischen Senegal, Gambia und Guinea Bissau. In dieser Region schaffen insb. Konflikte und Spannungen zwischen den Gemeinden über den Zugang und die Kontrolle natürlicher Ressourcen sowie grenzüberschreitende Kriminalität und der Handel mit von Klein- und Leichtwaffen Probleme.


Durch die folgenden erwarteten Ergebnisse des Projekts soll die Einbindung der Basisorganisationen in Entscheidungsprozesse zur Konfliktlösung und Friedensicherung erreicht werden:

-) Gestärkte Kapazitäten der zivilgesellschaftlichen Organisationen, entsprechendes Plädoyer zur Friedensicherung zu führen;

-) Analyse von Best practices und Erfahrungen im Bereich Friede und Sicherheit und ein breiter Informationsaustausch darüber;

-) Erfolgreiche Durchführung von grenzüberschreitenden Pilotprojekten zur Friedensicherung und die damit verbundene Stärkung der zivilgesellschaftlichen Kapazitäten im Projektmanagement;

-) Eine Plattform zum thematischen Austausch zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen einerseits und mit lokalen Behörden andererseits.


Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern ist neben der Arbeit mit der Zivilgesellschaft die Einbindung der lokalen Behörden und Medien vorgesehen. Zielgruppe des Projektes sind 16 lokale Organisationen im Projektgebiet, die bereits im Bereich der Friedensicherung arbeiten, 20 lokale Radiosender und 9 Gemeinden.


Neben entsprechend spezialisierten Trainings für Akteure der Zivilgesellschaft und Verwaltungsbeamten auf dezentraler Ebene sind auch Aktivitäten zum Informationsaustausch und zur Verbesserung der Kommunikation auf verschiedenen Ebenen (lokal, national, sub-regional) und die Durchführung konkreter Pilotprojekte zur Konfliktprävention geplant.

Projektnummer 2681-00/2012
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.