Gesundheitsförderung durch Kapazitätsaufbau in Sofala - Öst. Rotes Kreuz - Mosambik



Projektträger: Österreichisches Rotes Kreuz Land: Mozambique Fördersumme: € 73.000,00 Beginn: 01.10.2008 Ende: 30.09.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel



Mosambik ist eines der ärmsten Länder der Welt. Neben anderen Problemen hebt sich vor allem die hohe Rate an armutsbezogenen Krankheiten vor. Die Regierung möchte deshalb vor allem die Basisgesundheitsversorgung auf Gemeindeebene, sowie die Überweisung an Gesundheitszentren verbessern und ausweiten. Mit seinem einzigartigen Netzwerk ist das mosambikanische Rote Kreuz (CVM) ein kompetenter Partner, der diese Leistungen anbietet.


Das Projektziel lautet: "Der Gesundheitsstatus von 9.500 Menschen im Bezirk Chemba, mit besonderem Fokus auf Frauen und Kindern, hat sich verbessert". Das Projekt soll die Gesundheitssituation von 9.500 Menschen in Chemba, einem entlegenen und benachteiligten Bezirk im Norden der Provinz Sofala, verbessern. Die Menschen leben weit entfernt von Gesundheitseinrichtungen, die Analphabetenrate ist hoch und Frauen sind unterprivilegiert. Deshalb ist das Wissen und das Bewusstsein zum Thema Gesundheit gering und führt zu schlechtem Hygieneverhalten, einer schlechten Ernährungssituation und zu einer Bevorzugung von traditionellen Heilern.

Die wichtigsten Herausforderungen im Bereich Gesundheit sind Malaria, Mutter- und Kind-Gesundheitsvorsorge/-versorgung, Durchfallerkrankungen, HIV, Tuberkulose und Atemwegserkrankungen.


Die Erreichung des Projektzieles wird durch gestärkte Gemeindestrukturen im Bereich Basisgesundheitsversorgung und durch notwendige Überweisungen in Gesundheitszentren sichergestellt. Schwerpunkte bilden dabei die Stärkung von Kapazitäten auf Gemeindeebene und CVM, Gesundheitsfördermaßnahmen betreffend die alltäglichsten Erkrankungen, HIV/AIDS Vorbeugung und eine ausgeglichene Ernährung.

Projektnummer 2319-05/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Basisgesundheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.