Gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien an Palästinensischen Schulen



Projektträger: Diakonie Auslandshilfe - Evangelisches Hilfswerk in Österreich (Namensänderung siehe Diakonie-Austria) Land: Palestinian Territories Fördersumme: € 27.257,00 Beginn: 01.01.2006 Ende: 31.07.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Programm "Gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien an Palästinensischen Schulen" zielt darauf ab, Jugendliche mit den Werten von Gewaltfreiheit, Menschenrechten und Demokratie vertraut zu machen und ihnen Werkzeuge in die Hand zu geben, die sie befähigen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Das Projekt will die am Bildungssystem Beteiligten und die Zivilgesellschaft im Allgemeinen ermächtigen, potienzielle Konflikte im privaten wie auch im öffentlichen Umfeld auf demokratische und friedliche Weise zu regeln.


Die Zielgruppe besteht hauptsächlich aus SchülerInnen im Alter von 15 bis 16 Jahren aus unterschiedlichen Schulen (öffentliche -, Privat- und UNWRA-Schulen) und ihren LehrerInnen. Indirekte NutznießerInnen des Projektes sind die Familien der teilnehmenden SchülerInnen, deren soziales Umfeld und damit die Zivilgesellschaft allgemein.

Das Programm wird eine Reihe von Workshops für LehrerInnen und SchülerInnen an 10 Schulen in der Westbank anbieten. Dadurch werden palästinensische SchuldirektorInnen, VertrauenslehrerInnen, LehrerInnen, SchülerInnen und deren Familien dabei unterstützt, kooperative Verhandlungsstrategien als eine effektive Methode zur Konfliktlösung anwenden zu lernen.


Aktivitäten:

1. Präsentation des Projektes in mehreren Schulen

2. Erarbeiten von Workshop Ablaufplänen

3. Schulungen für TrainerInnen für die Workshops

4. Training von 200 PädagogInnen in 10 Schulen

5. Konfliktlösungstraining für 300 SchülerInnen in 10 Schulen

6. Publikation von Artikeln über das Programm bzw. CCRR in öffentlichen Medien

7. Organisation von 8 Austauschbesuchen zwischen SchülerInnen aller Regionen der Westbank

8. Zur Verfügung Stellung von Büchern und Materialien über Methoden der Gewaltfreiheit für Schulen

9. Veranstaltung einer Konferenz für alle Teilnehmenden aller Schulen

10. Follow up mit Schulen und LehrerInnen

Projektnummer 2319-09/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.