Hemaya II – Für Mädchen und junge Frauen in Jordanien



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe Land: Jordan Fördersumme: € 112.000,00 Beginn: 01.02.2015 Ende: 31.01.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Qualität und Verfügbarkeit von Betreuungsangeboten, welche Unterstützung in der Bekämpfung von sexueller und genderspezifischer Gewalt anbieten, sowie die Förderung von ‚geschlechtergerechten Grundhaltungen‘ der BewohnerInnen von sechs ausgewählten Gemeinden in den Bezirken Zarka und Mafraq in Jordanien. Gleichberechtigung soll gestärkt und genderspezifische Gewalt verringert werden.

Die Rolle von Frauen in Jordanien befindet sich gegenwärtig in einer wichtigen – positiven - Umbruchphase, wobei die Vorherrschaft von Gewalt gegen Frauen eine ernstzunehmende Problematik bleibt. Während sexuelle und genderspezifische Gewalt vorrangig gegen Frauen und Mädchen gerichtet ist, können auch Männer und Jungen in der Schule, in der Arbeit, zu Hause oder in Konfliktsituationen davon betroffen sein.

Erwartete Ergebnisse:

1) Die Kapazitäten von gemeindebasierten Organisationen (CBOs), Anbietern sozialer Dienstleistungen sowie Sekundarschulen werden verbessert, um Frauenrechte zu stärken und genderspezifische Gewalt zu verringern.

2) Lokale Anbieter sozialer Dienstleistungen und Bildungsinstitutionen arbeiten effektiver zusammen, um genderspezifische Gewalt vorzubeugen sowie Opfer zu unterstützen.

3) Die Teilnahme von Frauen an wirtschaftlichen Aktivitäten sowie deren Fähigkeiten, ihre Lebensgrundlagen zu sichern, werden gestärkt.

4) Die Führungskompetenzen von Jugendlichen werden gestärkt, um das Bewusstsein über Geschlechterungleichheit zu erhöhen.

Zielgruppen:

Sechs gemeindebasierte Organisationen (CBOs); 24 VertreterInnen des Bildungsministeriums sowie 18 VertreterInnen des ‘Family Protection Department’; 50 PolizeibeamtInnen; 100 SozialarbeiterInnen und PsychologInnen; 120 Frauen; 240 junge Männer und junge Frauen; 48 LehrerInnen; 480 Eltern und Gemeindemitglieder.

Projektnummer 2325-03/2015
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied 0
Modalität Project-type interventions
Marker Gender: 2, Reproductive health: 1, Democracy: 2, Poverty: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.