IEZ-Auftaktveranstaltung in Gmunden und Entwicklungspolitische Filmtage 2011 (Äthiopien)



Projektträger: Interdisziplinären Forschungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit (IEZ) der Johannes Kepler Universität Linz Land: Austria Fördersumme: € 8.000,00 Beginn: 01.04.2011 Ende: 31.01.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Interdisziplinäre Forschungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit (IEZ) führt seit 1989 angewandte Forschungsprojekte im Bereich der EZA durch (sozio-kulturelle Grundlagenforschung, Machbarkeitsstudien, Monitoring und Evaluationen von Programmen z.B. in den Bereichen Armutsbekämpfung und angepasste Technologien oder ländliche Entwicklung).


Im November 2011 veranstaltet das IEZ zum achten Mal entwicklungspolitische Filmtage, die auf Basis aktueller Forschungsergebnisse einen besonderen Blick auf die Ernährungssituation in Äthiopien werfen möchten.

Es werden etwa sechs Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilme aus oder über Äthiopien gezeigt. Begleitend zu den Filmvorführungen sind Vorträge, Podiumsdiskussionen und ein Kulturprogramm geplant. Veranstaltungsorte sind neben Linz (Moviemento Kino, 3 Tage) erstmals auch St. Pölten (Cinema Paradiso, 2 Tage) und Gmunden (2 Tage).


Mit der neuen Geschäftsführung wird das IEZ verstärkt auf nachhaltige Entwicklungen, insbesondere im Bereich ländlicher Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt fokussieren.


Mitte Mai 2011 organisiert das IEZ an seinem neuen Standort Gmunden die öffentliche Veranstaltung "Hunger nach Klimaveränderung", die in den Räumlichkeiten des Kapuzinerklosters stattfindet und sich an die breite Bevölkerung richtet. Am Beispiel der Ernährungsunsicherheit werden die glokalen Zusammenhänge von Umwelt, Gesundheit und Entwicklung sowie die strukturellen Ursachen von Armut und Hunger, Gerechtigkeits- und Machtfragen erörtert.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 27.000,- in der Höhe von EUR 8.000,- (29,63%) gefördert.

Projektnummer 2399-24/2011
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.