Innovationsplattform für biologische Landwirtschaft



Projektträger: Nachhaltige Landwirtschaft Ostafrika (NLO) Land: Tanzania Fördersumme: € 100.000,00 Beginn: 01.01.2014 Ende: 31.12.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt Innovationsplattform für biologische Landwirtschaft (IBL) im Osten von Tansania macht Wissen über biologische Landwirtschaft verfügbar, welches, von Bauern und Bäuerinnen umgesetzt, zu besseren Erträgen führt, die Ernährungssicherheit steigert, die Armut reduziert, die Umwelt schont, die Biodiversität aufrechterhält und die Resistenz gegen Klimaschwankungen fördert. Auf bereits erworbener Expertise aufbauend, führt das Projekt Bauern und Bäuerinnen durch die gesamte Wertschöpfungskette inklusive der biologischen Zertifizierung. Hierbei wird die Zielgruppe im Feld sowie in der eigenen Landwirtschaftsschule in Theorie und Praxis ausgebildet. Darüber hinaus wird hochwertige Weiterbildung für ExpertenInnen von Nichtregierungsorganisationen (NRO) und für staatliche LandwirtschafsberaterInnen angeboten. Als weitere Komponente forciert das Projekt in Zusammenarbeit mit der lokalen Landwirtschaftsuniversität Sokoine University of Agriculture (SUA) die partizipatorische Forschung im Bereich der biologischen Landwirtschaft.

Erwartete Resultate:

1. Kleinbauern und –bäuerinnen steigern die lokale Ernährungssicherheit und erzielen ein höheres Einkommen durch angewandten biologischen Landbau.

2. Ein gut etabliertes, finanziell autarkes Farmertraining-Center in Tansania ermöglicht Bauern und Bäuerinnen, NGOs und staatlichen LandwirtschaftsberaterInnen qualitativen Zugang zu Wissen über biologischen Landbau durch Demonstration und Ausbildung.

3. Partizipative On-Farm-Research in Zusammenarbeit mit Studierenden der lokalen Universität SUA und Kleinbauern/-bäuerinnen, sowie eine funktionsfähige Datenbank für die Dokumentation über biologischen Landbau sind vorhanden.

Projektnummer 2319-04/2014
Mittelherkunft OEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.