Knowledge for Development – Aufbau von zwei Kompetenzzentren für Wissensmanagement in Kampala, Uganda, und Nairobi, Kenia



Projektträger: Arbeitsgemeinschaft - KMA Knowledge Management Associates GmbH Land: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 200.000,00 Beginn: 01.07.2018 Ende: 30.06.2020

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das österreichische Unternehmen Knowledge Management Associates GmbH (KMA) verfügt über langjährige Erfahrung im Wissensmanagement und berät darin Privatunternehmen, öffentliche Institutionen sowie internationale Organisationen. Ziel dieser Wirtschaftspartnerschaft ist es, gemeinsam mit der österreichischen Firma R&B Consulting GmbH und mit ugandischen und kenianischen Partnern in Kampala und in Nairobi je ein Kompetenzzentrum für Beratungsdienstleistungen im Wissensmanagement einzurichten.

 


Erwartete Ergebnisse


200 lokale Unternehmen aber auch öffentliche Einrichtungen und internationale Organisationen können durch das neu angebotene Know-how im Wissensmanagement ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Sie werden damit an internationale Qualitätsstandards herangeführt, um sich leichter in internationale Wertschöpfungsketten, zum Beispiel im IT-Bereich, einzuklinken. 130 neue Jobs entstehen. 400 MitarbeiterInnen werden unmittelbar und 10.000 MitarbeiterInnen in weiterer Folge vom Projekt profitieren. Gleichzeitig wird versucht, mindestens 18 österreichische Unternehmen für den Eintritt in den ostafrikanischen Markt zu motivieren.

 


Zielgruppe


Zur Zielgruppe gehören 200 lokale Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und deren MitarbeiterInnen. Durch die Zusammenarbeit mit der Uganda National Planning Authority, die eine nationale Agenda für Wissensmanagement im Rahmen des nationalen Entwicklungsplans vorbereitet, profitiert eine breite Öffentlichkeit von diesem Vorhaben. Das Projekt ist in die von den Vereinten Nationen anerkannte Initiative “Knowledge for Development Partnership” (K4DP) eingebunden.

 


Maßnahmen


Die Kompetenzzentren werden als eigenständige Unternehmen vor Ort aufgebaut. Das umfasst die Einrichtung der technischen Infrastruktur sowie die Qualifizierung von lokalen MitarbeiterInnen und Partnern im Wissensmanagement. Unentgeltlich angebotene Veranstaltungen und Workshops sensibilisieren ein breites Publikum aus Wirtschaft und Verwaltung für dieses Thema. Parallel dazu wird das Kerngeschäft, das Anbieten von Beratungsleistungen im Wissensmanagement, entwickelt.

 


Hintergrundinformation


In Entwicklungsländern sind zunehmend wissensintensive Branchen vertreten. Von lokalen Unternehmen und Organisationen wird der Umgang mit individuellem und institutionellem Wissen zunehmend als kritischer Erfolgsfaktor wahrgenommen, der wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit und für den Zugang zu internationalen Märkten ist.

Projektnummer 2550-16/2018
Mittelherkunft OEZA
Sektor Industrie und Gewerbe
Tied 200000
Modalität Project-type interventions
Marker Gender: 1, Trade: 2
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.