LernEinsätze 2017 und 2018



Projektträger: Katholisches Jugendwerk Österreichs - Bundesstelle für kirchliche Kinder- und Jugendarbeit. Zweigverein: Katholische Jungschar Österreichs Land: Austria Fördersumme: € 45.000,00 Beginn: 01.01.2017 Ende: 31.12.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Österreichs führt seit 1997 das Bildungsprogramm ‚LernEinsätze‘ durch. Dieses bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit für einen Lernprozess rund um globale und interkulturelle Fragestellungen. Im Mittelpunkt steht ein einmonatiger Aufenthalt der Teilnehmenden bei Projektpartner-Organisationen der Dreikönigsaktion in Ländern des globalen Südens. Begleitend dazu sind umfassende Vor- und Nachbereitung (mehrmonatiger Auswahl- und Vorbereitungsprozess, Seminare, Reflexion, Planung zukünftiger Aktivitäten) vorgesehen. Primäres Ziel ist es, entwicklungspolitisches Engagement junger Menschen in Österreich nachhaltig zu fördern, indem entwicklungspolitisches Bewusstsein erweitert, Kenntnisse und Fähigkeiten interkultureller Kommunikation erprobt und weiterentwickelt und das Interesse an globalen Fragestellungen sowie an konkreten Erfahrungen mit Menschen und ihren Lebensbedingungen im globalen Süden vertieft werden.


Erwartete Ergebnisse


Ab 2017 werden regelmäßig 3 Reisen jährlich durchgeführt: 2017 und 2018 insgesamt sechs LernEinsätze (in Ghana, Brasilien, Peru und auf den Philippinen) mit 56 TeilnehmerInnen. Diese setzen sich vertieft mit entwicklungspolitischen Fragen auseinander und engagieren sich nach dem LernEinsatz weiter im entwicklungspolitischen Bereich. Das Jubiläumsjahr 2017 wird als Anlass genommen, zusätzlich auch eine Zusammenkunft von Vertreter/innen aus den Kooperationsländern, zu ermöglichen, die sowohl zur Weiterentwicklung des LernEinsatzes als auch öffentlichkeitswirksam genutzt wird. Eine net-basierte Vernetzungs-Plattform wird realisiert.


Zielgruppe


Die LernEinsätze richten sich vorrangig an entwicklungspolitisch interessierte junge Menschen in Österreich, die sich intensiv mit Fragen globaler Zusammenhänge und Entwicklungspolitik auseinandersetzen wollen und bereit sind, sich in Österreich für diese Anliegen zu engagieren.


Maßnahmen


Durchführung von 4 Orientierungs- bzw. Auswahlseminaren, 4 Vorbereitungs-Seminaren, 6 einmonatige Reisen (1xBrasilien, 2xGhana, 1xPeru, 2xPhilippinen) sowie 2 Reflexions-Seminaren nach der Rückkehr. Das Programm in den Zielländern wird von ProjektpartnerInnen der DKA organisiert und begleitet.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 257.300 mit Euro 45.000 (17,49 %) für 2 Jahre gefördert.

Projektnummer 2397-00/2017
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied 45000
Modalität Development awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.