Rahmenprogramm ICEP 2012-2014 Empowerment von Frauen zur Verbesserung ihrer Einkommenssituation



Projektträger: ICEP Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten Land: North & Central America, regional/multi-country Fördersumme: € 940.000,00 Beginn: 01.01.2012 Ende: 31.12.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Rahmenprogramm 2012-2014 von ICEP hat die Stärkung von drei Partnerorganisationen in El Salvador, Guatemala und Nicaragua sowie den Know-how Transfer im Bereich Women's Empowerment zum Inhalt.

Vielen Frauen vor allem im ländlichen Raum bleibt der Zugang zur Berufsbildung verwehrt. Um unternehmerisch erfolgreich tätig sein zu können, fehlen die notwendigen Grundkenntnisse, das spezifische Know-how, sowie die Begleitung bei der Überwindung von Schwierigkeiten.

Das Programm baut auf bereits durchgeführten Aktivitäten im Bereich Empowerment und Unternehmerinnenausbildung auf, die Kapazitätsentwicklung von jeweils einer NGO in El Salvador, Nicaragua und Guatemala steht im Mittelpunkt. Es ist ein Know-how Transfer zwischen der salvadorianischen NGO Siramá, der nicaraguensischen NGO Andecu, sowie der guatemaltekischen Fundap vorgesehen. Fundap wird aufgrund seiner langjährigen Expertise in diesem Bereich eine besondere Rolle in der Trainerinnenausbildung übernehmen. Die Aktivitäten werden im westlichen Hochland Guatemalas, an der Westküste von El Salvador und an der Westküste Nicaraguas umgesetzt.

Die institutionelle Stärkung und die Ausbildungsmaßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Einkommenssituation der von Armut betroffenen Frauen. Durch die Ausbildung und den Einsatz von 150 Multiplikatorinnen sowie den Aufbau und die Weiterentwicklung von Trainingstools werden die Frauen in den ländlichen Gemeinden in ihrer Persönlichkeit gestärkt, und jeweils ihren Anforderungen entsprechend in Workshops ausgebildet und begleitet.

Durch diese Ausbildungsstrukturen erhalten circa 2.200 Frauen die Unterstützung, die es ihnen ermöglicht, ein Kleinunternehmen zu starten bzw. zu professionalisieren und somit ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften und damit langfristig ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Projektnummer 1980-09/2012
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.