Rahmenprogramm ICEP 2015-2017: Beschäftigung und Einkommensgenerierung in Ostafrika



Projektträger: ICEP Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten Land: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 940.000,00 Beginn: 01.01.2015 Ende: 31.12.2017

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Rund 60% der Bevölkerung Ugandas und Kenias sind unter 24 Jahre alt. Zwar gibt es eine flächendeckende Grundschulausbildung, es bestehen jedoch starke Defizite im Bereich der weiterführenden Schulausbildung, bzw. von Berufsausbildungsmöglichkeiten. Das bedeutet besonders für Jugendliche aus armen Verhältnissen, dass sie aufgrund mangelnder technischer, sowie unternehmerischer Kenntnisse und einem Mangel an Life Skills keinen Zugang zu einer für den Arbeitsmarkt notwendigen Qualifikation haben. Das Programm wirkt dem durch Know-how Transfer zwischen Berufsbildungszentren und NGOs aus Uganda und Kenia entgegen. Ziel ist das Berufsbildungspotential von 8 Ausbildungszentren in beiden Ländern durch Verbesserung der didaktischen und pädagogischen Kompetenzen, durch verstärkte Orientierung der Ausbildung an der vorherrschenden Marktnachfrage sowie durch die Unterstützung der Partner bei der Zusammenarbeit mit dem öffentlichen und privaten Sektor, zu steigern. Die direkt Begünstigten des Programms sind 8 technische Berufsbildungszentren, die von 5 in Uganda und Kenia betrieben werden. Sie sind auf die menschliche und berufliche Bildung von Jugendlichen spezialisiert. Indirekt wird das Programm 100 Trainer, Lehrer und Verwalter der Berufsbildungszentren, 3.100 Jugendliche, die dort ausgebildet werden, 1.100 Kleinstunternehmer als auch ca. 25.200 Familienmitglieder der genannten Begünstigten erreichen. Die ausgebildeten Jugendlichen sollen durch Anstellung oder Selbstständigkeit in den Arbeitsmarkt integriert werden und ein adäquates Einkommen erwirtschaften können. Um dieses Resultat zu erreichen bietet das Programm technische und unternehmerische Ausbildung, sowie die Verlinkung mit dem Privatsektor an.

Projektnummer 1980-09/2015
Mittelherkunft OEZA
Sektor Sekundarschulbildung
Tied 0
Modalität Project-type interventions
Marker Poverty: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.