Re-Engineering Vocational Orientation and Career Counselling (REVOCC) for Moldovan labour force competitiveness, 2



Projektträger: Centre for Entrepreneurial Education and Business Support Land: Moldova Fördersumme: € 800.000,00 Beginn: 01.12.2017 Ende: 30.11.2021

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Langfristiges Projektziel ist es, dass sich die Karrierewahl junger MoldauerInnen an der Nachfrage am Arbeitsmarkt orientiert und so in der Republik Moldau ein erhöhtes Maß an Beschäftigung und Produktivität in der Wirtschaft erzielt werden kann.

Das Projektziel ist: Inklusive schulische und außerschulische Berufsorientierungsangebote sind jungen Menschen bei ihrer sozialen und wirtschaftlichen Integration zugänglich.


Erwartete Ergebnisse


Die erwarteten Ergebnisse des Projekts sind:

1. SchülerInnen an berufsbildenden Schulen haben gendergerechten und inklusiven Zugang zu Berufsorientierungsangeboten für ihre Integration in den Arbeitsmarkt;

2. Fortbildungs- und Professionalisierungsmöglichkeiten von LehrerInnen in Berufsorientierungsfragen sind vorhanden;

3. Mechanismen für Berufsorientierung sind auf regionaler / territorialer Ebene eingerichtet.


Zielgruppe


Die direkte Zielgruppe umfasst rund 2.600 Personen, insbesondere LehrerInnen, SchuldirektorInnen und administratives Personal von Schulen, Angestellte des moldauischen Arbeitsmarktservice und der Berufsorientierungszentren, Arbeitgeber und Arbeitssuchende. Indirekte Begünstigte des Projekts sind SchülerInnen an allgemeinbildenden höheren und berufsbildenden Schulen des Landes sowie die KlientInnen der Berufsorientierungszentren.


Maßnahmen


Die Projektmaßnahmen umfassen im Wesentlichen:

Trainings für LehrerInnen an berufsbildenden Schulen betreffend eines bereits erarbeiteten Trainingsmoduls zu "Persönlichkeitsentwicklung und Karriereplanung"; Kapazitätsentwicklungsmaßnahmen für administratives Personal berufsbildender Schulen im Bereich Berufsorientierung; Erstellung eines Leitfadens für LehrerInnen an berufsbildenden Schulen zur Berufsorientierung für junge Menschen mit Behinderungen; Maßnahmen zur Unterstützung der beruflichen Integration für AbsolventInnen berufsbildender Schulen unter besonderer Berücksichtigung von Frauen.

Entwicklung eines Trainingsmoduls zu Karrieremanagement, des dazugehörigen Lehrmaterials und Pilotierung des Moduls im Rahmen der am Institut für Bildungswissenschaften durchgeführten In-Service Kurse für LehrerInnen.

Aufbau von Partnerschaften/Netzwerken zur Förderung von gendergerechter und inklusiver Berufsorientierung; Erweiterung des bestehenden Netzwerks an Berufsorientierungszentren in den Regionen um weitere Zentren; Schulung des Personals der Berufsorientierungszentren; eine Studienreise zum Erfahrungsaustausch; Unterstützung von Jobmessen und Kursen für Arbeitssuchende, Erstellung diverser Informationsmaterialien zu Berufsorientierungsfragen.


Hintergrundinformation


Nur ein geringer Anteil der AbsolventInnen von berufsbildenden Schulen in Moldau findet einen Arbeitsplatz in seinem Fachbereich. Die Lücken zwischen dem bestehenden Bildungssystem einerseits und dem Bedarf am Arbeitsmarkt andererseits sind für die wirtschaftliche Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit in der Republik Moldau hinderlich. Das vorliegende Projekt baut auf den Ergebnissen des 2017 abgeschlossenen Vorgängerprojekts auf. Um die bestehenden Diskrepanzen zu überwinden, soll an der Fortbildung von Lehrpersonal an berufsbildenden Schulen, der Modernisierung didaktischer Materialien und zugleich an der Verbesserung der außerschulischen Angebote zu Berufsorientierung angesetzt werden. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem moldauischen Arbeitsmarktservice, den zuständigen Ministerien und nachgeordneten Stellen dieser Institutionen auf Bezirks- bzw. Gemeindeebene durchgeführt.

Projektnummer 8316-00/2017
Mittelherkunft OEZA
Sektor Sekundarschulbildung
Tied
Modalität Project-type interventions
Marker Gender: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.