Regionales Projekt zur Förderung von Frauen im Bildungsbereich und Maßnahmen verstärkter Gendergerechtigkeit in Zentralamerika - MIRIAM



Projektträger: MIRIAM-Bildungsprojekt zur Frauenförderung Land: North & Central America, regional/multi-country Fördersumme: € 613.600,00 Beginn: 01.01.2009 Ende: 31.12.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


In Zentralamerika sind insbes. Frauen im Bildungssektor benachteiligt und häufige Unkundigkeit bzw. Missachtung der Rechte von Mädchen und Frauen in Bezug auf innerfamiliäre und sexuelle Gewalt zu beobachten. Das Vorherrschen von diskriminierenden Strukturen in Familie, Politik und Gesellschaft ist der Ansatzpunkt für das Projektvorhaben.


Ziel ist es, durch Förderung der Bildung von Frauen, der Durchsetzung ihrer Rechte und ihres Empowerments auf persönlicher, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Ebene qualifizierte, genderbewusste und engagierte Fachfrauen heranzubilden, die als Entscheidungsträgerinnen in ihrem (späteren) beruflichen Umfeld tätig sind und Einfluss auf das familiäre und soziale Umfeld haben.

Das Konzept hat durch die Verbindung von Universitätsstudium (Unterstützung durch Stipendien) bzw. berufsbildenden Lehrgängen, Persönlichkeitsbildung und div. Leadership-trainings von Frauen, sowie ihrem verpflichtenden sozialen Engagement Vorbildwirkung in der zentralamerikanischen Region.

Neben der Förderung des Zugangs zu Grundbildung, Berufsbildung und höherer Bildung, sowie der Unterstützung bei der Durchsetzung der Rechte von Frauen und Mädchen, soll zur Entwicklung von wirksamen Maßnahmen für Genderpolitik und verstärkte Einflussnahme beigetragen werden. Die Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Netzwerken soll die diversen Fördermaßnahmen verstärken.


Primäre Zielgruppe des Projekts sind ca. 385 engagierte Frauen und Mädchen aus wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen in Nicaragua und Guatemala. Das Projekt soll MitarbeiterInnen und EntscheidungsträgerInnen sowohl aus Organisationen der Zivilgesellschaft als auch aus staatlichen Institutionen erreichen.

Projektnummer 2327-00/2009
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.