SA Cluster Creation for Social Innovations in the Western Balkans



Projektträger: Consortium - Impact Hub Vienna GmbH Land: Europe, regional/multi-country Fördersumme: € 500.000,00 Beginn: 01.06.2016 Ende: 31.10.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist der Aufbau eines förderlichen Umfelds für die Entfaltung, Entwicklung und Unterstützung sozialen Unternehmertums in allen sechs Ländern des Westbalkans. Durch die Unterstützung einer Clusterbildung sollen einerseits Social Entrepreneurs gezielt gefördert, andererseits aber auch die notwendigen Rahmenbedingungen zur Entfaltung sozialer Innovationen geschaffen werden.


Erwartete Ergebnisse


Langfristige strategische Ziele sind auf direkter Ebene die Unterstützung für neue Businessideen (Incubation, Acceleration, Investment-Readiness) in der Region, um in weiterer Folge die Finanzierung für erfolgsversprechende Geschäftsmodelle über die Errichtung eines Social Business Fonds für den Westbalkan sicherzustellen. In diesem Sinne entsteht ein dynamischer Cluster für Impact Investitionen und Social Entrepreneurship. Über die Projektlaufzeit werden 165 Unternehmen und 3.805 Personen direkt vom Vorhaben begünstigt. Zwei VZÄ werden direkt durch das Projekt geschaffen, während 223 Jobs bis Ende 2018 durch Sozialunternehmen kreiert werden.


Zielgruppe


Zielgruppe sind junge Menschen, die über nachhaltige Geschäftsmodelle soziale und ökologische Wirkungen entfalten möchten und von der Idee einer Geschäftstätigkeit bis hin zur Investition und Skalierung in diesem Prozess begleitet werden. Social Entrepreneurship mit Wirkung wird am ganzen Westbalkan in den Ländern Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien gefördert. Hierdurch werden durch die unterstützten Businesses auch benachteiligte Gruppen erreicht. Lokale Partner in diesem Bereich sind in der Clusterbildung inkludiert.


Maßnahmen


Um diese Ziele zu erreichen, werden zunächst Kurse, Events, Workshops und bewusstseinsschaffende Maßnahmen gesetzt, um Social Businesses anzusprechen, zu generieren und für Unterstützungsprogramme zu gewinnen. Anschließend werden lokale Kapazitäten zur Unterstützung des Ökosystems über einen Train-the-Trainer-Zugang erhöht, um ein förderliches Investitionsklima für Soziale Unternehmen zu schaffen. Dies geht einher mit der Erschließung finanzieller Unterstützung für erfolgsversprechende Ventures. Schließlich wird die Entscheidungsträgerebene national sowie regional unterstützt, die adäquaten Rahmenbedingungen für die Zielgruppe zu bedienen.


Hintergrundinformation


Das Projekt trägt zum Schwerpunkt Wirtschaft und Entwicklung laut Strategie für den Donauraum/Westbalkan 2016-2020 bei.

Projektnummer 2550-11/2016
Mittelherkunft OEZA
Sektor Industrie und Gewerbe
Tied 500000
Modalität Project-type interventions
Marker Poverty: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.