Soziale Rehabilitation von strafgefangenen Frauen in El Salvador



Projektträger: HORIZONT3000 - Österreichische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit Land: El Salvador Fördersumme: € 37.400,00 Beginn: 18.12.2013 Ende: 17.06.2017

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Projektziel ist die beruflich-soziale Reintegration und Wiedereingliederung von Frauen aus Risikogruppen oder Frauen, die mit dem Gesetz in Konflikt stehen, in El Salvador (in den Departments La Libertad, San Salvador, Santa Ana und Sonsonante).

Damit soll zur “sozialen Harmonie im Land, zur Förderung und Beibehaltung des Friedens, Ruhe im Inneren, zur freien Ausübung der Rechte und Freiheiten der Menschen, zum Rückgang von Gewalt und Straffälligkeit, zur Beherrschung der Verbrechen und der Korruption, strikten Achtung der Menschenrechte und zur Reintegration von Gefangenen” (Vision des Ministeriums für Justiz und Sicherheit) beigetragen werden.

Von den 2.971 direkt Begünstigten sind 2.341 gefangene Frauen in drei Gefängnissen und einem Zentrum für Strafvollzug; 90 Mädchen und Jungen, die mit ihren Müttern in Haftanstalten sind; 40 Sicherheitsbedienstete und multidisziplinäre Teams in den Gefängnissen; sowie 50 ArbeitgeberInnen und –nehmerInnen aus Arbeitszentren, die Menschen auf Bewährung empfangen; 50 Mitglieder der Gemeindeorganisationen und 400 StudentInnen, DozentInnen und Angestellte der Nationaluniversität.

Indirekt Begünstigte sind 15.000 Familienmitglieder und Nahestehende der gefangenen Frauen; 2.641 Frauen in Gefängnissen im gesamten Strafvollzugssystem und rund 500 Angestellte der Haftanstalten. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Generaldirektion der Strafvollzugsanstalten durchgeführt.

Erwartete Resultate:

1. Die psychosozialen Kapazitäten und Fähigkeiten des Personals in staatlichen Einrichtungen zur erleichterten beruflich-sozialen Wiedereingewöhnung und –eingliederung der Gefangenen sind gestärkt.

2. Psycho-pädagogische Prozesse mit gefangenen Frauen und ihren mit-inhaftierten Kindern sind etabliert.

3. Beschäftigungs-, Erziehungs- und Gemeindeinstitutionen, sowie die Bevölkerung im Allgemeinen sind sensibilisiert bezüglich spezieller Bedürfnisse gefangener Frauen und ihrer beruflich-sozialen Wiedereingliederung.

Projektnummer 2325-15/2013
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.