Universitätslehrgang Global Citizenship Education 2015-2018



Projektträger: KommEnt - Gesellschaft für Kommunikation, Entwicklung und dialogische Bildung GmbH Land: Austria Fördersumme: € 96.000,00 Beginn: 01.04.2015 Ende: 31.12.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Der Universitätslehrgang Global Citizenship Education an der Universität Klagenfurt wird von KommEnt und dem Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik an der Universität Klagenfurt in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten und dem Demokratiezentrum Wien durchgeführt. Der Lehrgang verknüpft die Bereiche Globales und Interkulturelles Lernen, Politische Bildung sowie Friedenspädagogik und Konfliktlernen und vermittelt Fachwissen auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Global Citizenship Education erfährt international zunehmend Aufmerksamkeit (z.B. als eines der drei Hauptziele der Ban Ki-Moon Initiative Global Education First, UNESCO-Themenschwerpunkt Global Citizenship Education).


Erwartete Ergebnisse


Erwartete Ergebnisse:

- Erfolgreiche Durchführung des Lehrgangs mit ca. 30-35 TeilnehmerInnen (MultiplikatorInnen)

- Zu Ende des Lehrganges Vorliegen von mind. 5 Zertifikats- und 15 Masterarbeiten, die empirische Studien für die Weiterentwicklung und theoretische Fundierung von Globalem Lernen, Politischer Bildung, Interkultureller Bildung und Global Citizenship Education darstellen.

- Mind 3 weitere Publikationen in Fachzeitschriften und mind 5 zusätzliche Vorträge

- Initiativen der Teilnehmenden in ihren Arbeitsbereichen als Folge der Lernprozesse im ULG

- Netzwerkbildung und fachlicher Austausch zwischen den LehrgangsteilnehmerInnen (und deren Institutionen) zu Globalem Lernen, Global Citizenship Education und einer global orientierten politischen Bildung.


Zielgruppe


Der Universitätslehrgang richtet sich an LehrerbildnerInnen, LehrerInnen, interessierte MitarbeiterInnen aus Einrichtungen der Erwachsenbildung, sowie interessierte MultiplikatorInnen aus anderen Bereichen. Kooperationspartner: Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik an der Universität Klagenfurt, Pädagogische Hochschule Kärnten, Demokratiezentrum Wien.


Maßnahmen


Der Universitätslehrgang besteht aus einem Zertifikatsprogramm (4 Semester, ca. 20 TeilnehmerInnen) mit dem Abschluss Akademische/r Politische/r Bildner/in sowie einem darauf aufbauenden Master of Science (2 Semester, ca. 12 TeilnehmerInnen). Er fand erstmals ab Herbst 2012 erfolgreich statt. Um die Entwicklung des Projekts noch nachhaltiger nutzen zu können und die Anliegen im österreichischen Bildungswesen stärker implementieren zu können, wird ein zweiter Durchgang des Lehrgangs durchgeführt.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 269.000 mit Euro 96.000 (35,69%) gefördert.

Projektnummer 2397-14/2015
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied 96000
Modalität Development awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.