Unternehmensverantwortung in der Menschenrechtsarbeit umsetzen



Projektträger: Netzwerk Soziale Verantwortung Land: Austria Fördersumme: € 24.000,00 Beginn: 01.01.2015 Ende: 31.12.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit dem Projekt soll die Implementierung der United Nations Guiding Principles on Business and Human Rights in Österreich/ Europa gestärkt werden. Ein Rechtsvergleich mit europäischen Ländern liefert einen Überblick über die europäische Rechtslage und mögliche good practice Beispiele zum Thema Unternehmensverantwortung und Menschenrechte. Es werden Vorschläge diskutiert, wie menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in Österreich und Europa effektiver umgesetzt und damit Verfahrensverbesserungen für Betroffene aus den Ländern des Südens realisiert werden können. Neue Kooperationen und gemeinsame Aktivitäten sollen angeregt werden. Entsprechende Gesetzesvorhaben in Frankreich, Deutschland und der Schweiz werden diskutiert, aber auch Grenzen ihrer Anwendbarkeit sowie Handlungsspielräume nationaler und europäischer Politik beleuchtet. Innovative Lösungsansätze sollen entwickelt, Ergebnisse des Diskurses (Rechtsvergleich, Pro und Contra Argumente, Möglichkeiten der Rechtsgestaltung, Reformvorschläge) publiziert (Web, Print Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht implementieren) und ins Englische übersetzt werden. Sie fließen in die österreichische und europarechtliche Debatte ein.

Das Projekt wird in Kooperation mit European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), Österreichische Liga für Menschenrechte, AG Globale Verantwortung, Dreikönigsaktion (DKA), Gewerkschaft vida, katholische Sozialakademie (ksoe), Südwind Agentur und World Vision durchgeführt. An den Dialogveranstaltungen und ExpertInnengesprächen in Östereich nehmen rund 100 MultiplikatorInnen aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Justiz und NGOs teil. Die Publikation erreicht rund 6.000 Personen im deutschsprachigen Raum, über europäische Partner werden weiter 5.000 Meinungsbildner involviert.

Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der Höhe von Euro 24.000,- (66,66 % des Gesamtprojektvolumens) gefördert. Laufzeit: 1.1. – 31.12.2015 (1 Jahr)

Projektnummer 2398-12/2015
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied 0
Modalität Development awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.