Wiederaufforstung zugunsten einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft in Kakheti, Georgien



Projektträger: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Land: Georgia Fördersumme: € 1.507.000,00 Beginn: 01.12.2011 Ende: 31.12.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die OEZA leistet durch ihre Kofinanzierung einen Beitrag zu einem regionalen Biodiversitätsprogramm der GIZ im Südkaukasus („Nachhaltigen Nutzung der Biodiversität im Südkaukasus“). Die Landwirtschaft in dieser semi-ariden Region ist von zunehmender Trockenheit, bedingt durch den Klimawandel, betroffen. Das Projekt zielt auf die Verbesserung der Produktions- und Einkommensbedingungen der ländlichen Bevölkerung im Bereich Land- und Fortswirtschaft im Bezirk Dedoplistskaro in der Provinz Kakheti, Südost-Georgien, ab. Folgende Resultate werden in der vierjährigen Projektlaufzeit erreicht:


• 100 km Windschutzstreifen sind nachhaltig wieder aufgeforstet; dabei ist die nachhaltige Versorgung von 4.300 Haushalten (bzw. 100.000 Menschen) mit Brennholz sichergestellt;

• die Wertschöpfung von 60 Landwirtschaftsbetrieben, auf einer Fläche von 1.500 ha, ist durch die Anpassung der Anbaumethoden und durch den natürlichen Erosionsschutz der Windschutzstreifen nachhaltig erhöht;

• 80 MitarbeiterInnen der landwirtschaftlichen Vereinigung werden als Multiplikatoren fachspezifisch geschult und vermitteln ihre Kenntnisse und Fähigkeiten örtlichen Landwirten. Dabei werden indirekt 7.000 landwirtschaftliche Betriebe mit einer Gesamtfläche von 57.000 ha erreicht;

• Die fachlich gestärkte lokale landwirtschaftliche Vereinigung leistet ihren Beitrag zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung und ist als Kompetenzzentrum in Angelegeneheiten nachhaltiger Ressourcenbewirtschaftung anerkannt.


Das Georgischen Umweltministerium dient als politischen Träger im Projekt, während die Kreisverwaltung des Bezirks Dedoplistskaro sowie die lokale landwirtschaftliche Vereinigung als lokale Projektpartner der GIZ fungieren.

Projektnummer 8281-01/2011
Mittelherkunft OEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.