WP-ALB-Pendl Piswanger, Stärkung der albanischen Schweiß- Ausbildung



Projektträger: Pendl Dr. und Piswanger Dr. GmbH Land: Albania Fördersumme: € 200.000,00 Beginn: 01.01.2013 Ende: 31.12.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Wirtschaftspartnerschaft zielt auf die Errichtung und den langfristigen Betrieb eines Schweißtrainings- und Zertifizierungszentrums in Albanien.


Trotz potentiell guter Auftragslage gelingt es der albanischen Metallbranche derzeit nicht, die Nachfrage ausländischer Investoren nach qualifizierter Facharbeit zu befriedigen und Schweißarbeiten auf europäischem Niveau durchzuführen. Systematische Mängel im nationalen Berufsbildungssystem (und hier v.a. die fehlende Praxisorientierung) haben einen Fachkräftemangel zur Folge, der insbesondere im Schweißbereich – in dem es in Albanien seit über 20 Jahren keinerlei Ausbildung und Qualifizierungen mehr gibt – in starkem Widerspruch zur hohen Nachfrage nach dieser Berufsgruppe am nationalen Arbeitsmarkt steht.


Durch die Wirtschaftspartnerschaft wird dieses Defizit behoben und die Verfügbarmachung von qualifizierten und zertifizierten SchweißerInnen durch ein dauerhaftes Schweißtrainings- und Zertifizierungszentrum ermöglicht. Nach erfolgreichem infrastrukturellen und personellen Aufbau werden landesweite Trainings für alle Schweißarten (Elektro, Autogen, Metall-Inertgasschweißen, Metall-Aktivgasschweißen, Wolfram-Inertgasschweißen) im Metall- und für Kunststoffbereich angeboten und durch 20 ausgebildete lokale Trainer – sowohl in der Hauptstadt Tirana als auch in ländlichen Gebieten – durchgeführt. Darüber hinaus wird die Errichtung einer staatlich akkreditierten Albania Welding Association angestrebt, um die offiziellen internationalen Zertifizierungen (IWE, IWT und IWS) zukünftig lokal vornehmen und dem albanischen Arbeitsmarkt damit akkreditierte und dringend benötigte Fachkräfte zur Verfügung stellen zu können.

Projektnummer 2550-09/2012
Mittelherkunft OEZA
Sektor Bildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.