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ENTWICKLUNG.AT

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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New Deal for Engagement in Fragile States

Die Erkenntnis, dass sehr wahrscheinlich kein fragiler Staat die Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 erreichen wird, hat eine Gruppe von Gebern (darunter auch Österreich), internationalen Organisationen und betroffenen Partnerländern dazu bewogen, das internationale Engagement und seine Wirksamkeit in der Entwicklungszusammenarbeit in fragilen Staaten zu überdenken. Als Mitglieder des "International Dialogue on Peace Building and Statebuilding" haben sie ein gemeinsames Grundpapier mit Anforderungen an das Engagement der Internationalen Gemeinschaft in fragilen Kontexten neu formuliert.

 

Beim vierten hochrangigen Forum zur Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit ("HLF IV"), das Ende November 2011 in Busan (Südkorea) stattfand, wurde das Dokument "New Deal for Engagement in Fragile States" vorgestellt und von zahlreichen Staaten sehr positiv aufgenommen. Es enthält fünf "Peacebuilding und Statebuilding Goals", die als wichtige Voraussetzung und Fundament für die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele verstanden werden und die Entwicklungszusammenarbeit in fragilen Staaten und Konfliktregionen anleiten sollen.