15. Internationales Film Festival Innsbruck 2006



Projektträger: Otto Preminger Institut, Verein für audiovisuelle Mediengestaltung (OPI), c/o Verein für audiovisuelle Mediengestaltung (OPI) Land: Austria Vertragssumme: € 10.000,00 Beginn: 01.09.2005 Ende: 30.09.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das vom Otto Preminger Institut organisierte Internationale Filmfestival Innsbruck ist eine seit 15 Jahren gut eingeführte und etablierte Veranstaltung und mittlerweile als international wichtiges Filmereignis bekannt.

Das Festival 2006 stellt einen Rückblick auf das afrikanische Filmschaffen in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Die Retrospektive "Fokus Afrika" wird in einer eigenen Broschüre dokumentiert und im Rahmen einer Tournee in anderen österr. Städten gezeigt. Weiters sind ein internationaler Wettbewerb mit Erstaufführungen, ein Publikumswettbewerb, eine SchülerInnen-Jury und ein Dokumentarfilmwettbewerb vorgesehen. 2006 werden erstmals auch Videoproduktionen einbezogen, was besonders den Zugang von Filmen aus Afrika zum Festival erleichtert. Als Ziel und Erfolg des Festivals nennen die Antragsteller neben der Verbreitung von Filmkunst aus dem Süden vor allem das internationale Networking und die nachhaltige Vernetzungsarbeit.

Zuletzt wurden beim Festival 2005 ca. 4.000 BesucherInnen gezählt. In intensiven Kontaktgesprächen erhielten JournalistInnen Hintergrundinformationen zu den FilmemacherInnen und ihren Heimatländern, wodurch eine kontinuierliche Steigerung der Medienberichterstattung erreicht wurde.

Die Tätigkeiten des Projektträgers bilden die Grundlage für zahlreiche andere Aktivitäten der entwicklungspol. Filmarbeit in Österreich. Verschiedene andere Akteure/Festivals greifen auf das Know-How des Projektträgers zurück, so werden z.B. die entwicklungspolitischen Filmaktivitäten in Amstetten, Salzburg, Linz, Graz, Kärnten u. Wien in ihrer Programmkonzeption beraten. Durch Auslandskontakte ist eine gute internat. Einbindung der österr. entwicklungspol. Filmarbeit gewährleistet.

Vorrangige Zielgruppen sind CineastInnen, entwicklungspolitisch Interessierte, Studierende und SchülerInnen sowie die allgemeine Öffentlichkeit.

Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 149.900,00 in der Höhe von

EUR 10.000,00 (6,67%) gefördert.

Projektnummer 2399-05/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.