16.Internationales Filmfestival Innsbruck 2007



Projektträger: Otto Preminger Institut, Verein für audiovisuelle Mediengestaltung (OPI), c/o Verein für audiovisuelle Mediengestaltung (OPI) Land: Austria Vertragssumme: € 10.000,00 Beginn: 01.10.2006 Ende: 30.09.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das vom Otto Preminger Institut organisierte Internationale Filmfestival Innsbruck ist eine seit 16 Jahren gut eingeführte und etablierte Veranstaltung und als international wichtiges Filmereignis bekannt.

Das IFFI programmiert ca. 40-50 Filme und erreicht damit ca. 4.000 BesucherInnen. Ein internationaler Wettbewerb mit Erstaufführungen, ein Publikumswettbewerb, eine SchülerInnen-Jury ein Dokumentarfilmwettbewerb, eine Reihe von Begleitveranstaltungen sowie ein Video/DVD-Archiv zur Filmsichtung sind vorgesehen.

Für das Festival 2007 von 5.-10. Juni ist ein Westafrika-Schwerpunkt geplant. Außerdem zeigt das IFFI 2007 auch neuere Filmproduktionen aus anderen afrikanischen Regionen wie dem Maghreb, Ostafrika und dem afrikanischen Süden. Die enge Kooperation mit dem Kurzfilmfestival von Abidjan wird mit Dokumentar- und Kurzfilmen unterlegt. Das Filmland Äthiopien wird mit einem Streiflicht auf einen der Meister des afrikanischen Kinos, Heile Gerima, erstmals in Österreich vorgestellt.

Als Ziel und Erfolg des Festivals nennen die Antragsteller neben der Verbreitung von Filmkunst aus dem Süden vor allem das internationale Networking und die nachhaltige Vernetzungsarbeit.

Die Tätigkeiten des Projektträgers bilden die Grundlage für zahlreiche andere Aktivitäten der entwicklungspolitischen Filmarbeit in Österreich. Verschiedene andere Akteure/Festivals greifen auf das Know-How des Projektträgers zurück, so werden z.B. die entwicklungspolitischen Filmaktivitäten in Amstetten, Salzburg, Linz, Graz, Kärnten u. Wien in ihrer Programmkonzeption beraten. Durch Auslandskontakte ist eine gute internationale Einbindung der österreichischen entwicklungspolitischen Filmarbeit gewährleistet.

Vorrangige Zielgruppen sind CineastInnen, entwicklungspolitisch Interessierte, Studierende und SchülerInnen sowie die allgemeine Öffentlichkeit.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 150.588,00 in der Höhe von

EUR 10.000,00 (6,89%) gefördert.

Projektnummer 2399-05/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.