18. Internationales Film Festival Innsbruck 2009: Filme aus Afrika, Asien und Lateinamerika



Projektträger: Otto Preminger Institut, Verein für audiovisuelle Mediengestaltung (OPI), c/o Verein für audiovisuelle Mediengestaltung (OPI) Land: Austria Vertragssumme: € 10.000,00 Beginn: 01.10.2008 Ende: 30.09.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das vom Otto Preminger Institut organisierte Internationale Filmfestival Innsbruck (IFFI) ist als international wichtiges Filmereignis bekannt.

Das 18. IFFI zeigt von 9.-14. Juni 2009 in seinem internationalen Wettbewerb ca. 50-60 Filme aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Grundidee ist, die kulturelle Vielfalt dieser Kontinente einem größeren Publikum zugänglich zu machen und dem Publikum die Möglichkeit zu bieten, sich durch das aktuelle Filmschaffen über die Länder des Südens zu informieren. Neben dem "Filmpreis des Landes Tirol" gibt es einen Publikumswettbewerb, den Dokumentarfilmpreis und mit der altbewährten SchülerInnenjury den neu ins Leben gerufenen ¿Südwind-Preis'. Eine Reihe von Begleitveranstaltungen sowie Videovorführungen in Vorführsälen von Kooperationspartnern sind vorgesehen.

Thematische Schwerpunkte 2009 sind u.a. Kindsein in Entwicklungsländern sowie die Situation von Frauen in Ländern des Südens. Eine Retrospektive widmet sich der Filmgeschichte, und ein weiterer Schwerpunkt zeigt Material italienischer Filmemacher, die Asien, Afrika und Lateinamerika bereisten um dort Filme zu drehen. Einige dieser Filme und Dokumentationsmaterial über die Reisen werden zu sehen sein.

Die Tätigkeiten des Projektträgers bilden die Grundlage für zahlreiche andere Aktivitäten der entwicklungspolitischen Filmarbeit in Österreich. Verschiedene andere Akteure/Festivals greifen auf das Know-How des IFFI zurück, so werden z.B. die entwicklungspolitischen Filmaktivitäten in Amstetten, Salzburg, Linz, Graz, Kärnten u. Wien in ihrer Programmkonzeption beraten. Durch Auslandskontakte ist eine gute internationale Einbindung der österreichischen entwicklungspolitischen Filmarbeit gewährleistet.

Vorrangige Zielgruppen sind CineastInnen, entwicklungspolitisch Interessierte, Studierende und SchülerInnen sowie die allgemeine Öffentlichkeit.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 159.500,00 in der Höhe von

EUR 10.000,00 (6,27%) gefördert.

Projektnummer 2399-05/2009
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.