Arbeitsrechte für Frauen weltweit! 2006 - 2007



Projektträger: Frauensolidarität - feministisch-entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit Land: Austria Vertragssumme: € 76.650,00 Beginn: 01.07.2006 Ende: 30.06.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ein immer größer werdender Anteil der arbeitenden Bevölkerung weltweit ist in der informellen Wirtschaft tätig, wo arbeitsrechtlicher Schutz für ArbeitnehmerInnen nicht gegeben ist. Besonders Frauen sind überproportional und immer stärker von der Ausweitung der Informalisierung betroffen.


Der Verein Frauensolidarität will mittels Vorträgen, Workshops, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie gezieltem Lobbying bei Opinion-LeaderInnen in Politik und Wirtschaft ein Problembewusstsein zur Informalisierung der Frauenarbeit in EZA- und OZA-Ländern schaffen. Ein besonderer Stellenwert kommt einer Rundreise einer Vertreterin aus einem Partnerland zu.

Die Produktion einer Broschüre, eines Kalenders und eines elektronischen Newsletters ergänzt das auf Information und Dialog hin ausgerichtete Programm.


Durch gezielte Informations-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit wird im ersten Projektjahr (Juli 2006-Juni 2007) das Problemfeld sichtbar gemacht. Im zweiten Projektjahr (Juli 2007-Juni 2008) wird die Öffentlichkeitsarbeit weitergeführt und schwerpunktmäßig durch Lobbying ergänzt.


Die Zielgruppen, die mit der Information angesprochen werden, sind EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen in Wirtschaft und Politik. Sie sollen Teil eines Netzwerks von UnterstützerInnen werden, die sich für verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und u.a. für CSR-Prozesse in Unternehmen einsetzen.


Oberziel des Projekts ist die Information der Öffentlichkeit über das Problemfeld fehlender Arbeitsrechte von Frauen in der informellen Wirtschaft.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 92.529,- in der Höhe von

EUR 76.650,- (83%) gefördert.

Projektnummer 2398-23/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.