Armutsbekämpfung durch einkommensschaffende Maßnahmen für Frauen durch Kreislaufwirtschaft



Projektträger: EM Gemeinschaft Österreich, Verein zur Förderung der Gesundung von Umwelt, Natur und Mensch durch regenerativer Mikroorganismen Land: Tanzania Fördersumme: € 5.000,00 Beginn: 01.07.2009 Ende: 30.06.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Dieses Frauen-Projekt "Imarisha" soll in Tansania an der Ostküste der Insel Zanzibar entstehen. Dieser Teil der Insel hat einen sehr kargen Boden, mit herkömmlichen Methoden ist kein Gemüseanbau möglich. Für Frauen sind kaum Erwerbsmöglichkeiten vorhanden.

Das Projekt dient der Armutsbekämpfung indem durch die Herstellung eines speziellen Düngers aus Seegras Gemüseanbau in der kargen Region möglich gemacht wird. Weiters kann der Überschuss an Dünger und Gemüse an Märkten und z.B. Hotels verkauft werden.

Bei diesem Projekt können Frauen jeden Alters mitmachen. Zurzeit liefern die Frauen des Dorfes das getrocknete Seegras an eine chinesische Firma. Das Projekt möchte den Frauen den Weg in die Selbständigkeit ermöglichen, indem es eine Übergangsfinanzierung für die Frauen in der Phase des Aufbaus vorsieht, bis sie ein eigenes Einkommen erwirtschaften können.


Die Aufbauphase beinhaltet:

" Organisation der Frauen

" Abklärung mit der Gemeinde (Standpunkt der Grube und der Gärten)

" Firmengründung

" Bau einer Bokashigrube und einer Hütte

" Kultivierung und Ernte von Seegras


Ziel des Projektes ist es, Frauen zur Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu verhelfen, um eine nachhaltige Existenzsicherung aufzubauen. Zugleich wirkt das Projekt durch die Erwirtschaftung von frischem Obst und Gemüse als präventive Gesundheitsvorsorge.

Projektnummer 2338-05/2009
Mittelherkunft OEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.