Balkan Case Challenge 2008 - 2010



Projektträger: World University Service-Österreichisches Komitee Land: Europe, regional/multi-country Fördersumme: € 1.390.500,00 Beginn: 01.10.2007 Ende: 30.09.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Balkan Case Challenge 2008-2010 eröffnet exzellenten Studierenden aus 11 Ländern Südosteuropas und Österreich neue Chancen und Perspektiven durch die Verbindung von Höherer Bildung und Beschäftigung.

Die Studierenden haben die Möglichkeit ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und sie vor potentiellen Arbeitgebern zu präsentieren. Darüber hinaus trägt die Balkan Case Challenge dazu bei, für die Potentiale Südosteuropas ein Bewusstsein zu schaffen und die Balkanregion als integralen Teil eines gemeinsamen Europas zu begreifen.

Konkret setzt sich die Balkan Case Challenge (BCC) aus vier Maßnahmen zusammen:

(1) Fallstudienwettbewerbe (1 internationaler und 12 nationale Wettbewerbe):

Nationale Fallstudienwettbewerbe - so genannte Vorausscheidungen - finden im Rahmen von Subcompetitions in den 12 teilnehmenden Ländern statt. Sie gewährleisten, dass die 140 Besten unter ihnen beim Internationalen Fallstudienwettbewerb in Wien teilnehmen. Darüber hinaus werden die Bewerber über Trainings auf die BCC vorbereitet.

Im Rahmen des Internationalen Fallstudienwettbewerbs in Wien messen sich 140 exzellente Studierende aus Südosteuropa in den Disziplinen Law Moot Court (Jus), Business Case Study (Wirtschaft), ICT Case Competition (Informatik) und als Neuerung im Model European Council - einer Simulation des Europäischen Rats in internationalen Teams.

(2) Recruitment Events:

Recruitment Events in den teilnehmenden Ländern sowie der "Karrieretag Südosteuropa" in Wien bieten den Firmen die Möglichkeit mit exzellenten Studierenden in Kontakt zu treten und ihnen konkrete Jobangebote zu machen.

(3) Aufbau eines Alumni Netzwerkes:

Die Förderung von Alumni Aktivitäten einschließlich eines Newsletters bindet die ehemaligen BCC-Teilnehmenden und Partner nachhaltiges Netzwerk ein.

(4) Begleitmaßnahmen zielen darauf ab die Fallstudienwettbewerbe an den Universitäten SOE zu institutionalisieren

Projektnummer 8017-00/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.