Beitrag zum SADC Programm zur effizienten Nutzung von Bioenergie, ProBEC



Projektträger: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Land: South of Sahara, regional/multi-country Vertragssumme: € 1.000.000,00 Beginn: 01.01.2009 Ende: 31.03.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mehr als 80% der Menschen in der SADC Region werden auch in Zukunft auf Biomasse wie Holz, Holzkohle, land- und forstwirtschaftliche Rückstände als Energieträger, vor allem zum Kochen, angewiesen sein. Biomasse wird momentan nicht effizient genutzt, was Entwaldung, Landdegradierung und Desertifizierung beschleunigt. Auch gewinnt das Thema Biokraftstoffe aufgrund des Interesses internationaler Investoren in der SADC Region an Bedeutung. Zur nachhaltigen Produktion von Biokraftstoffen bestehen weder auf der Produzenten noch auf politischer Ebene in der SADC Region Erfahrungen.


Das Programme for Biomass Energy Conservation, ProBEC, hat positive Ansätze zur effizienten Nutzung von Bioenergie in der SADC Region etabliert. Dazu gehören die Verbreitung verbesserter Herde, ein Kompetenzzentrum in Malawi und Wirtschaftspartnern zur Massenproduktion in Mosambik, die Erarbeitung von Biomasseenergiestrategien zur besseren Koordination und Zusammenarbeit der verschiedenen nationalen Ministerien sowie die Weiterqualifizierung von staatlichen und nichtstaatlichen Durchführungsorganisationen.


ProBEC arbeitet in drei zueinander komplementären Komponenten: effiziente Technologien, Politikberatung und Biokraftstoffe. Dabei werden die Mitgestaltung politischer Rahmenbedingungen mit der Förderung energieeffizienter Technologien und dem Aufbau von Wissen und Expertise verknüpft. ProBEC unterstützt die SADC und ausgewählte SADC Mitgliedstaaten bei der Strategieerstellung und gibt Antworten zur nachhaltigen Produktion von Biomasse und deren Integration in Sektorpolitiken und Armutsminderungsstrategien.


Die Gesamtlaufzeit von ProBEC beträgt 13,5 Jahre mit einem Volumen von 12,69 Mio. EUR, eine Gemeinschaftsfinanzierung des deutschen BMZ, der niederländischen DGIS, des norwegischen Außenministeriums (3,0 Mio. EUR) und der ADA. Durchführungsorganisation ist die GTZ.

Projektnummer 2604-00/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Energiegewinnung /erneuerbare Energiequellen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.