Beitrag zum UNAIDS Regionalprogramm Südliches Afrika



Projektträger: UNAIDS - Joint United Nations Programme on HIV/AIDS Land: South of Sahara, regional/multi-country Vertragssumme: € 600.000,00 Beginn: 01.07.2008 Ende: 28.02.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


HIV/AIDS verursacht nicht nur menschliches Leid und führt zu einer dramatischen Senkung der Lebenserwartung, sondern hat durch erhöhte Krankheits- und Sterblichkeitsraten von Erwachsenen im produktiven Alter auch negative Auswirkungen auf alle Aspekte menschlicher Entwicklung. HIV/AIDS findet in allen OEZA Politiken, bilateralen Strategien und Programmen Berücksichtigung. Dadurch wird zur Prävention beigetragen, welche auf die Verringerung des Übertragungsrisiko abzielt sowie auf die zu erwartenden negativen Auswirkungen von HIV/AIDS auf die Vorhaben der OEZA.


In der Schwerpunktregion Südliches Afrika, einer von HIV/Aids am stärksten betroffenen Regionen der Erde, ist besonders sichtbar wie vielseitig und komplex die Wechselwirkung von HIV/AIDS und menschlicher Entwicklung ist: i) Armut und soziale und ökonomische Ungleichheiten führen dazu, dass Menschen sich schlechter vor HIV-Infektion schützen können und ii) HIV/AIDS verstärkt bereits bestehende Armut beziehungsweise trägt dazu bei, dass Betroffene in die Armut abrutschen.


Dieser besonderen Problematik Rechnung tragend fördert die OEZA UNAIDS in der Umsetzung ihres Regionalprogramms. Durch den Beitrag von Euro 600.000,-- (mit der Widmung von Euro 300.000,-- für das Schwerpunktland Mosambik und je Euro 100.00,-- für die Partnerländer Namibia, Simbabwe und Südafrika) soll der regionale Erfahrungsaustausch und die regionale Geberkoordination im Rahmen der SADC gestärkt werden. Vor allem aber sollen die nationalen Koordinierungsstrukturen der staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen (z.B. People living with HIV/Aids) in der gemeinsamen Umsetzung und dem Monitoring der nationalen HIV/AIDS Strategien gefördert werden.

Projektnummer 2390-00/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Bevölkerungspolititk/-programme und reproduktive Gesundheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.