Business Start-up Centre der Universität Skopje



Projektträger: University of Ss. Cyril and Methodius - Faculty of Mechanical Engineering (FME) Land: Macedonia Vertragssumme: € 455.222,00 Beginn: 01.04.2006 Ende: 30.06.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel ist, an der Fakultät für Maschinenbau (FME) der Ss. Kiril and Metodij Universität Skopje (UKIM) den Aufbau eines Business Start-up Centres (BSC) zu fördern, um StudienabgängerInnen Entrepreneurship-Wissen und praktische Fähigkeiten zur Unternehmensgründung zu vermitteln. Dieses Know-how wird in die Curricula der Fakultäten involviert, indem Trainings für UKIM-MitarbeiterInnen angeboten und e-Learning-Aktivitäten entwickelt werden.

Das Konsortium von WUS/Austin&Pock/Zentrum für Angewandte Technologie der Universität Leoben sowie Innofinanz wird die internationale Expertise gewährleisten (Know-how-Transfer bei Institution Building, Unterstützung bei Erstellung einer Bedarfsanalyse, Train the Trainer-Maßnahmen, und Entwicklung von Curricula für das Entrepreneurship-Training). Weiters ist es für das Projektmanagement und das Controlling der Finanzen, die von der FME verwaltet werden, verantwortlich.

Nach der Gründung des BSC zu Projektsbeginn wird eine Bestands- und Bedarfsanalyse erstellt, bei der u.a. bestehende Initiativen und TrainerInnen identifiziert sowie Bedürfnisse und Erwartungen der StudentInnen sondiert werden.

In der Hauptphase werden Curricula für die Trainingsmaßnahmen entwickelt; mazedonische TrainerInnen ausgebildet sowie im Rahmen eines Ideenwettbewerbs insgesamt 120 potentielle JungunternehmerInnen für die Trainingsmaßnahmen ausgewählt (es werden 2 Runden à 60 TeilnehmerInnen durchgeführt) und bei der Erstellung eines Business-Plans unterstützt. Ein Fonds von EUR 20.000,- steht zur Unterstützung der besten 10 Business-Pläne zur Verfügung. Im Bereich Institution Building des BSC finden Workshops statt (Know-how Transfer mit den öst. ExpertInnen, Entwicklung eines Business Plan etc.) sowie ein Studienbesuch in Österreich.

Das Projekt ist an einer wichtigen Schnittstelle zwischen Bildung sowie Wirtschaft und Beschäftigung angesiedelt und setzt ein Zeichen zur Modernisierung der UKIM in Richtung einer praxis- und wirtschaftsorientierten Ausbildung.

Projektnummer 7945-01/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Hochschulausbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.