Community support and monitoring for orphans and vulnerable children/youth



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe Land: Rwanda Vertragssumme: € 423.000,00 Beginn: 28.12.2006 Ende: 27.06.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt stellt eine innovative Methode dar, die dringendsten Bedürfnisse von Waisenkindern zu erfüllen, die in Kinderhaushalten (child headed housholds) leben und sie dabei zu unterstützen, autonome Mitglieder der Gesellschaft zu werden, die wirtschaftlich produktiv sind und sich somit ihren Lebensunterhalt sichern können. Dieses Projekt unterstützt auch den dreijährigen nationalen Aktionsplan für Waisenkinder, der im Jahr 2004 aufgrund der wachsenden Krise im Bereich OVC (Orphans and Vulnerable Children) von der Regierung in Ruanda entwickelt wurde. Das Nkundabana Konzept wurde 1998 als Model für gemeinschaftliche Unterstützung von verletzlichen Kindern, von CARE Ruanda entwickelt. Freiwillige Erwachsene aus den Gemeinden fungieren als Mentoren, die eine Elternersatzrolle übernehmen und somit jugendliche Familienvorstände in ihrer Entwicklung und bei der Bewältigung ihrer Probleme unterstützen und ihre Rechte vertreten.

Das Projekt hat zum Ziel, die sozio-ökonomischen Lebensbedingungen von Waisenkindern (60% weiblich) nachhaltig zu verbessern. Dabei soll deren wirtschaftliche Unabhängigkeit und der Zugang zu Basis-Dienstleistungen erhöht werden. Das Wissen der Kinder über ihre Rechte und wie sie diese geltend machen können soll systematisch vergrößert werden. Weitere Ziele sind die Stärkung technischer Fähigkeiten und der nachhaltigen Motivation der Freiwilligen damit sie über alle Fähigkeiten verfügen um Kinderhaushalte optimal zu betreuen. Die Aktivitäten konzentrieren sich dabei auf Trainingsinhalte strategische Planung, Mittelbeschaffung, Einkommen generierende Aktivitäten für Volontäre und Kinder sowie Aktivitäten, um weitere Teile der Gesellschaft anzusprechen. Das Projekt konzentriert sich auf den Bezirk Musanze in der nördlichen Provinz, es wird aber auch in den Bezirken Ruhango, Muhanga und Kamonyi in der südlichen Provinz implementiert werden. Die primäre Zielgruppe sind mindestens 9000 Waisen und verletzliche Kinder im Alter von 0 bis 21 Jahren.

Projektnummer 2325-12/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.