"Conflict Management" Seminar für Sri Lanka



Projektträger: Herbert C. Kelman Institut für Interaktive Konflikttransformation, (auf Englisch Herbert C. Kelman Institute for Interactive Conflict Transformation) Land: Sri Lanka Vertragssumme: € 49.500,00 Beginn: 01.12.2009 Ende: 31.10.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Dieses Projekt basiert auf der Weiterentwicklung des IIKF Projektes "Supporting Peacebuilding Efforts in Sri Lanka" und die sich daraus konstituierende "Sri Lanka-Austria Dialogue Group", welche sich seit 2002 regelmäßig im Rahmen von Dialogseminaren trifft. Das Projekt berücksichtigt die signifikanten Änderungen der Situation in Sri Lanka in den letzten Jahren, speziell die militärische Niederlage der LTTE und die politische Fragmentierung der tamilischen Minderheit in Sri Lanka und der Diaspora. Die sri lankische Regierung zeigt zurzeit keine Bereitschaft, Gespräche mit der tamilischen Minderheit bezüglich interner Selbstbestimmungsrechte zu führen.

Ziel dieses Projektes ist es daher, einen Dialog zwischen VertreterInnen der tamilischen Minderheit und der sri lankischen Regierung zu fazilitieren, der darauf abzielt herauszufinden, wie die tamilische Diaspora zu Wiederaufbau und Entwicklung im Norden des Landes beitragen kann und welcher rechtliche Rahmen dafür gegeben sein muss. Der Dialog auf dieser ökonomisch/rechtlichen Ebene soll als vertrauensbildende Maßnahme genutzt werden und soll indirekt auch dazu beitragen, dass ein politischer Dialog in Zukunft wieder denkbar wird.

Inhaltlich stützt sich die für nach den Parlamentswahlen in Sri Lanka geplante Konferenz auf die Ergebnisse des Dialogseminars zwischen tamilischen Schlüsselpersonen aus Sri Lanka und der Diaspora, welches im Dezember 2009 in Österreich stattgefunden hat. Dabei wurde eine gemeinsame tamilische Position in Bezug auf Wiederaufbau und Entwicklung in Sri Lanka erarbeitet und damit auf tamilischer Seite die Grundlage für einen Dialog mit der sri lankischen Regierung geschaffen.

Das Dialogseminar und die Konferenz werden vom BMeiA, dem Schweizer Außenministerium und der ADA finanziert.

Projektnummer 2133-05/2010
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.