Dandi district FGM awareness creation project



Projektträger: Generation in Action Development Association Land: Ethiopia Vertragssumme: € 21.748,00 Beginn: 01.01.2005 Ende: 30.06.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Generation in Action Development Association (GADA) ist eine lokale NRO in der Region Oromiya in Zentral„thiopien und engagiert sich seit einigen Jahren in der Verbesserung der Trinkwasserversorgung, untersttzt Selbsthilfegruppen von Frauen und hilft bei der Erwachsenenbildung.

Aufbauend auf mehrere Jahre Arbeit im Dandi Distrikt hat sich GADA die Abschaffung der weiblichen Genitalbeschneidung (female genital mutilation, FGM) zum Ziel gesetzt. Das vorliegende Projekt untersttzt eine einj„hrige Kampagne zur Bewuátseinsbildung fr alle Bev”lkerungsgruppen und soll in eine ”ffentliche Deklaration, gefhrt und untersttzt durch lokale religi”se und weltliche Dorf„ltere, zur Abschaffung dieser Tradition mnden.

In Seminaren und Workshops sollen Beschneiderinnen, MitarbeiterInnen der lokalen Beh”rde und des Gesundheitsdienstes, Hebammen, LehrerInnen und VertreterInnen von Frauen- und Jugendgruppen, aber auch religi”se und weltliche Wrdentr„ger ber die Folgen, insbesondere die gesundheitlichen Auswirkungen, der Beschneidung informiert werden. Bei den TeilnehmerInnen soll damit ein Umdenkprozess ausgel”st werden. 30 Leiterinnen von Frauengruppen erhalten eine Ausbildung in Frauenrechte, Umgang mit Gewalt gegen Frauen und FGM. Gef”rdert wird auch der Aufbau von Anti-FGM-Klubs auf Distriktsebene und in 5 Schulen. Schwangere Frauen und BesucherInnen der Gesundheitszentren sind eine weitere Zielgruppe fr Information bezglich FGM. Die Aktivit„ten sollen in einer 5-t„gigen ”ffentlichen Kampagne gegen FGM und der Formulierung und Verabschiedung einer Verordnung gegen FGM durch die traditionellen Fhrer kulminieren.

Projektnummer 2014-03/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Bev”lkerungspolititk/-programme und reproduktive Gesundheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.