Das Menschenrecht auf Nahrung - Lokale Unterstützung für das Globale Anliegen 2006 - 2008



Projektträger: FIAN - Food First Information and Action Network, Sektion Österreich Land: Austria Vertragssumme: € 75.880,00 Beginn: 01.07.2006 Ende: 30.06.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


FIAN - FoodFirst Informations- und AktionsNetzwerk ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die sich für das Recht auf Ernährung einsetzt und als globales Netzwerk agiert. Das Menschenrecht sich zu ernähren ist im internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte (WSK-Pakt) der Vereinten Nationen verankert. In Österreich wurde FIAN 1989 gegründet, seit 2003 besteht ein nationales Sekretariat mit Sitz in Wien.


Hauptanliegen des vorliegenden Projektes von FIAN Ö ist, die Bewusstseinsbildung hinsichtlich der Bedeutung eines menschenrechtsorientierten Ansatzes für die Entwicklungszusammenarbeit in Österreich zu forcieren. Zu den geplanten Aktivitäten zählen: Bildungsmaßnahmen für MitarbeiterInnen entwicklungspolitischer NGO als Prozess zur Verankerung von WSK-Rechten in der EZA-Praxis (Workshops, Studientag, Fall- und Länderstudien), Informationsarbeit und Lobbying (Aufzeigen von Menschenrechts-verletzungen durch Eilaktionen; Infodienst "Erinnerungsruf" zu OEZA-Partnerländern), öffentliche Aktionen (Welternährungstag, Tag der Landlosen,etc.) sowie Publikationsarbeit in Fachzeitschriften.

Das Projektvorhaben richtet sich explizit an Zielgruppen in der privaten und staatlichen Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik (NGOs; OEZA - ADA/BMaA), sowie an eine breitere entwicklungspolitisch interessierte Öffentlichkeit.


Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der Höhe von Euro 75.880,- (84,9% des Gesamtprojektvolumens) gefördert. Die Laufzeit des Projektes beträgt zwei Jahre.

Projektnummer 2398-24/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.