Development Theatre UDTA/NDERE - Breaking the Silence



Projektträger: Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit Land: Uganda Fördersumme: € 424.080,00 Beginn: 01.09.2007 Ende: 30.06.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die OEZA hat in den vergangenen Jahren den Aufbau der "Uganda Development Theatre Association" (UDTA), einem landesweiten Kulturnetzwerk von über 2.000 örtlichen Kulturgruppen, unterstützt. Mit dem Bau des international beachteten NDERE Cultural Centre in Kampala bekam die UDTA eine Heimstätte. Nach Gesundheitsthemen und Friedensförderung setzt das Netzwerk auf ein neues Thema: "Breaking the Silence - Challenge the Conformity - Demanding Accountability" lautet der inhaltliche Schwerpunkt für die nächsten sechs Jahre. Unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Frauen wollen die Kulturgruppen die weit verbreitete Passivität und Konformität großer Bevölkerungsgruppen thematisieren und durchbrechen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer lebendigen Zivilgesellschaft, die verstärkt Good Goverance von (lokalen) Regierungen einfordert und deren verstärkte Teilnahme (participation) an der Umsetzung des PEAP (Poverty Eradication Action Plan) unterstützt.


Mittels Workshops in allen Landesteilen werden lokale Kulturgruppen mit dem Thema als auch mit modernen Techniken des Bildungstheaters vertraut gemacht. In Verbindung mit traditionellen Tänzen, Musik und Ritualen produzieren die Gruppen für die jeweilige Dorfbevölkerung leicht verständliche, Themen relevante Theaterstücke. Bei landesweiten Festivals auf Gemeinde- und Bezirksebene werden die Gruppen des nationalen KWETU-Festivals (über 1.000 KünstlerInnen) in Kampala ermittelt. Weitere Elemente des Projekts sind der Kapazitätsaufbau im Kulturzentrum, das Management des landesweiten Kulturnetzwerkes und der regionale (Ostafrika) und internationale Austausch. Zentrale Zielgruppen sind die ländliche Bevölkerung, lokale/nationale EntscheidungsträgerInnen und tausende UDTA Gruppenmitglieder als MultiplikatorInnen. Ein begleitendes Forschungsprojekt wird Einstellungs- und Verhaltensänderungen bei der Zielgruppe untersuchen.

Projektnummer 1512-01/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.