Dritte Entwicklungspolitische Filmtage in Linz: Zwischen Amazonas und Karibik - die "drei Guyanas" 2006



Projektträger: Interdisziplinären Forschungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit (IEZ) der Johannes Kepler Universität Linz Land: Austria Vertragssumme: € 4.000,00 Beginn: 01.09.2005 Ende: 31.07.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Interdisziplinäre Forschungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit ist ein an der Universität Linz angesiedeltes, über Drittmittel finanziertes Universitätsinstitut . Das 1989 gegründete Institut stellt seine Arbeiten auf vier Grundprinzipien: Interdisziplinarität, Nord-Süd-Kooperation, Lokalisierung, Nord-Süd-Dialog. Neben dem Schwerpunkt Forschung wendet sich das Institut auch mit Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit nach außen, um auf entwicklungspolitische Anliegen und Themen aufmerksam zu machen.

In den letzten zwei Jahren hat das IEZ erfolgreich Filmtage zu Papua-Neuguinea und Nepal durchgeführt. Filmvorführungen und begleitende Diskussionsveranstaltungen wurden von den BesucherInnen sowie den oberösterreichischen Medien gut wahrgenommen. Wichtigster Kooperationspartner ist das Linzer Programmkino Moviemento. Auch lokale und regionale NRO werden eingebunden und sind beim Filmfest mit Informationsständen präsent. Die Filmtage basieren auf hohen ehrenamtlichen Leistungen und Sachspenden.

Im April 2006 widmen sich die dritten entwicklungspolitischen Filmtage des IEZ unter dem Motto "Zwischen Amazonas und Karibik" den "drei Guyanas". Aufbauend auf Forschungsarbeiten des Institutes werden Spiel- und Dokumentarfilme zu den Themen Postkolonialismus, Ressourcenausbeutung/Neoliberalismus und gesellschaftliche Ungleichheiten gezeigt. Begleitend finden Diskussionsveranstaltungen und ein interkulturelles Fest mit Musik aus der Region statt. Ziel ist, die historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte dieser Länder zu beleuchten, wobei v. a. Fragen der sozialen Unterschiede sowie der Ausbeutung von Bodenschätzen breiter Raum eingeräumt werden soll.

Vorrangige Zielgruppen sind die allgemeine und die entwicklungspolitisch interessierte Öffentlichkeit, JournalistInnen, kulturell Interessierte sowie Kulturschaffende.

Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 12.800,00 in der Höhe von

EUR 4.000,00 (31,25%) gefördert.

Projektnummer 2399-07/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.