DVD-Produktion: Kalahari San Tunes. The Kuru Dance Festival in Botswana



Projektträger: SOCARE AUSTRIA - SOCIETY OF CARIBBEAN RESEARCH AUSTRIA (Gesellschaft f. Karibik-Forschung - ÖSTERREICH) Land: Austria Vertragssumme: € 3.650,00 Beginn: 01.09.2007 Ende: 30.04.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt "Kalahari San Tunes" ist eine Gesamtdokumentation der Tänze von San-Gruppen aus dem gesamten südlichen Afrika, gefilmt von Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch beim Kuru Dance Festival 2005 in Botswana.


Die Projektaktivitäten umfassen die Produktion und Publikation einer DVD sowie eine Fernsehausstrahlung auf Bayern Alpha Österreich im Juni 2008.


Das Projekt leistet einen Beitrag zur Dokumentation von bedrohtem immateriellen Kulturerbe bzw. kultureller Diversität. Die Produktion soll zur Anerkennung der kulturellen Rechte der San und anderer indigener Minderheiten beitragen und auf das außergewöhnliche künstlerische Potenzial dieser Gruppen aufmerksam machen. Die kulturellen Rechte der San sind ein viel diskutiertes Menschenrechtsthema. Am 14. September 2007 verabschiedete die UN-Generalversammlung die "Erklärung zu den Rechten der indigenen Völker".


Die DVD enthält eine umfassende und strukturierte filmische Präsentation einzelner Tanzeinheiten in Kurzbeiträgen von 5-25 Minuten und erscheint mit einem 6-seitigen Booklet in einer Auflage von 1.000 Stück. Die einzelnen Einheiten werden im DVD-Menü übersichtlich in Heilungs- und Trancetänze, individuelle musikalische Darbietungen und einen Teil der Unterhaltungs- und darstellenden Tänze unterteilt.


Ziel- bzw. Dialoggruppen sind sozialwissenschaftlich interessierte Personen, Menschenrechtsorganisationen, SchülerInnen, MusikethnologInnen, TanzanthropologInnen. Die DVD wird auch dem Programmarchiv der Akademie der Wissenschaften zugänglich gemacht.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 8.150,00 in der Höhe von

EUR 3.650,00 (44,79%) gefördert.

Projektnummer 2399-09/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.