Econet V: Übungsfirmennetzwerk und wirtschaftlich orientierte Berufsbildung in Serbien, Kosovo und Mazedonien



Projektträger: KulturKontakt Austria Land: States of ex-Yugoslavia, unspecified Fördersumme: € 642.700,00 Beginn: 01.09.2007 Ende: 31.12.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist es, an berufsbildenden Wirtschaftsschulen des jeweiligen Landes das österreichische Erfolgsmodell der Übungsfirmen beispielhaft zu implementieren und mittelfristig das praxisorientierte Unterrichtskonzept in den Lehrplänen zu verankern: An einer Reihe von Pilotschulen werden von Schülergruppen Firmen gegründet, welche vollkommen virtuell aber realitätsnah das reale Wirtschaftsleben simulieren. Das Modell fördert daher neben den fachlichen Qualifikationen auch Sprachkompetenzen und Teamfähigkeit. Parallel zu den unmittelbaren Maßnahmen an den Schulen werden auch auf Ebene der Lehrerausbildung und der Lehrpläne Reformschritte gefördert. Das Projektkonzept nimmt dabei Rücksicht auf unterschiedliche Entwicklungsniveaus in den teilnehmenden Länder, schafft aber gleichzeitig durch die notwendige Vernetzung der Schulen einen regionalen Austausch. In ECO NET V sollen nun in drei Ländern (Kosovo, Mazedonien, Serbien) die in den Vorläuferprojekten erreichten Ergebnisse vertieft und disseminiert werden. Dabei sollen im Kosovo neben den schon bestehenden Pilotschulen drei weitere Schulen in ECO NET aktiv werden können. In Serbien soll ECO NET V, wie schon in der vorhergehenden Phase, in enger Kooperation mit der GTZ durchgeführt werden. In Mazedonien sollen neben den bisherigen ECO NET Pilotschulen auch jene Schulen, die über ein (ausgelaufenes) Projekt von US-AID an die Übungsfirma heran geführt wurden, in die Dissemination der Projektergebnisse eingebunden werden. Neben den Aktivitäten in den einzelnen Ländern sind auch in ECO NET V wiederum regionale Aktivitäten (Teilnahme der Pilotschulen an zwei internationalen Übungsfirmenmessen, Teilnahme der LeiterInnen der Servicecenters an einem SOE-regionalen Workshop) vorgesehen. Das Projekt entspricht idealtypisch dem Fokus der OZA-Bildungsstragie auf Berufsbildung und bildet eine Verknüpfung zur OZA-Strategie 'Wirtschaft und Beschäftigung'.

Projektnummer 7834-00/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Sekundarschulbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.