Erhaltung und Konservierung des kulturellen Erbes im Himalaya



Projektträger: Institut fr Konservierung und Restaurierung - Uni fr angewandte Kunst Land: India Vertragssumme: € 28.090,00 Beginn: 01.07.2006 Ende: 31.12.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Institut fr Konservierung und Restaurierung der Universit„t fr Angewandte Kunst Wien schloss sich mit einer lokalen NGO zusammen und initiierte ein Projekt zur Erhaltung der Umwelt und des kulturellen Erbes in Nako, einem Dorf im Ober-Kinnaur in Nordindien. Nako gilt als ehemals wichtiges buddhistisches Zentrum im West-Himalaya-Gebiet, 6km von der tibetischen Grenze entfernt. aif 4000 m Seeh”he gelegen. Es sieht sich heute „hnlichen kultur-soziologischen und ”kologischen Problemen konfrontiert wie die brigen D”rfer der Region. Das 400 Einwohner-Dorf Nako wurde als Musterbeispiel zur Realisierung der Projektziele ausgew„hlt. Dabei geht es nicht nur um die F”rderung des kulturellen Bewusstseins im Ort, sondern vielmehr um die Schaffung unterschiedlicher Wachstums- und Entwicklungsm”glichkeiten fr die Einwohner Nakos. Die Resultate des Projekts wrden auch fr die umliegenden D”rfer Vorbildwirkung haben.


Unter den Hauptzielen steht die Erhaltung des kulturellen Erbes von Nako in Form der buddhistischen Tempelanlage. Die Konservierung dieses lebendigen Kulturerbes bewahrt nicht nur die kulturelle Identit„t der Dorfgemeinschaft, sondern spielt auch wirtschaftlichen Gewinn aus dem Tourismus ein. 2007 veranstaltet Nako das j„hrlich stattfindende Kala Chakra Festival unter der Leitung Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama. Zur Unterbringung des Pilgerstroms wird eine Verbesserung der d”rflichen Infrastruktur geplant. Eines der Kernziele des Projektes ist es, unter den Dorfbewohnern Bewusstsein fr historische und umweltvertr„gliche Bautechnologien zu entwickeln.

Zu den Resultaten des Projektes z„hlt die Bildung einer lokalen Arbeitsgruppe von geschulten Facharbeitern, die auch die Bewohner anderer D”rfer fr die Instandhaltung und Bewahrung ihres kulturellen Erbes sensibilisieren k”nnten. Die Weitergabe der SCMB-Baumethode an die ”rtliche Bev”lkerung erzeugt wieder Achtung vor der regionalen Bautradition und das Einkommen fr ausgebildete Jugendliche ist gesichert.

Projektnummer 2319-11/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Umweltschutz allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.