Externer Review Projekt PASPA - Friedensicherung und Konfliktmanagement in Westafrika



Projektträger: Buerau for Institutional Reform and Democracy GmbH Land: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 38.050,00 Beginn: 10.03.2009 Ende: 30.06.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Partenariat stratégique pour la Paix en Afrique (PASPA) ist eine regionale Plattform zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit in Westafrika für konflikt- bzw. friedensrelevante Themen. Gegründet im Oktober 2004 besteht es nunmehr aus 7 nationalen Focal Points in westafrikanischen Ländern.


Als Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen wurden während der ersten beiden Projektphasen Train-the-trainers Workshops und thematische Seminare abgehalten sowie Mikroprojekte im Bereich der Konfliktprävention und Friedenssicherung unterstützt und durchgeführt. Diese länderübergreifenden Seminare und Mikroprojekte widmeten sich den Themen (1) Die Rolle der Medien in Gewaltkonflikten, (2) Kinder und Jugendliche als Akteure und Opfer in Konflikten und (3) Landkonflikte.


Das ggst. Vorhaben umfasst die Beauftragung eines Unternehmens zur Durchführung eines externen Reviews des Projekts PASPA, wobei insb. Empfehlungen zur Institutionalisierung und Nachhaltigkeit des Netzwerks herausgearbeitet werden soll. Darüber hinaus wird der Impakt der durchgeführten Seminare und Mikroprojekte evaluiert.


Auf Basis der Empfehlungen des ggst. Reviews sollen die Ergebnisse der ersten beiden Projektphasen konsolidiert und die dritte und abschließende Finanzierung durch die OEZA geplant werden. Neben der Konzentration auf die Möglichkeiten des selbständigen Weiterbestehens des Netzwerks nach Ende der österreichischen Unterstützung soll als Schwerpunkt der dritten Phase das Thema 'Die Rolle der Frauen in Gewaltkonflikten und als Friedensstifterinnnen' behandelt werden.

Projektnummer 2167-01/2009
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.