Feeding und Fuelling Europe



Projektträger: Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 Land: Austria Vertragssumme: € 21.000,00 Beginn: 01.01.2008 Ende: 31.12.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Kampagne "Feeding and Fuelling Europe" m”chte einerseits die ”ffentliche Meinung fr die Folgen einer Entwicklung hin zu Agrotreibstoffen auf b„uerlichen Lebensunterhalt, Ern„hrungssicherheit und Umwelt in den sich entwickelnden L„ndern sensibilisieren und andererseits ber Chancen und L”sungen berichten und Empfehlungen fr Brger, Politiker und Industrie zur Verfgung stellen. Den Konsumentinnen und Konsumenten soll erm”glicht werden, zu ihrem Kaufverhalten die n”tigen Informationen zu erhalten, um sich kritisch mit den Agrotreibstoffen und dem Sojaimport auseinanderzusetzen.

Der spezielle Fokus dieses Projekts liegt auf den Themen "Transport" und "Viehwirtschaft". Mit Hilfe von Fallstudien werden die aktuellen Entwicklungen von der Zerst”rung der Regenw„lder, der Bodennutzung und der Agrarpolitik in Afrika und Lateinamerika, und der Ausweitung der Soja-Produktion fr die Futtermittel europ„ischer Fleischproduktion aufgezeigt.

Die Aktion wird von einer Allianz von Umwelt-, Bauern- und Entwicklungsorganisationen durchgefhrt, die H„lfte davon ist in CEE-L„ndern beheimatet. Maágebliche Partner kommen aus der sdlichen Erdh„lfte, was einen starken Ansatz in Richtung Capacity Building, Netzwerk Entwicklung und Wissensaustausch erwarten l„sst.

Die eingesetzten Instrumente fr die Bewusstseinsbildung sind Filme, Vortragsreisen, Medienarbeit, Werbesujets und Lobbying auf der politischen Ebene sein.

Zielgruppen sind die allgemein interessierte ™ffentlichkeit, aber insbesondere Medien, Politiker und Politikerinnen und Unternehmen.


Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der H”he von EUR 21.000,- (1,4% des Gesamtprojektvolumens) gef”rdert. Laufzeit: 3 Jahre.

Projektnummer 2401-05/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.