Förderung CLC in begleitender Forschung und Ausbildung zu local government



Projektträger: Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH Land: South Africa Vertragssumme: € 299.840,00 Beginn: 01.01.2006 Ende: 31.12.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Durch die bisherige Förderung der OEZA hat das Community Law Centre (CLC) durch aufbereitende Forschung bisher erfolgreich Beiträge zum Politikdialog und der Gesetzgebung zu local government sowie in die Aus- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen auf dezentraler Ebene geleistet.


In dieser letzten Phase sollen

- 9 inhaltliche Bewertungen zu unterschiedlichen Fragestellungen, wie z.B. Klärung des Mandats Lokalregierung und Provinzregierung, mit Befund, bisherige Erfahrungen und Empfehlungen erarbeitet werden

- diese dann den relevanten Beteiligten des Politikdialogs als Eingaben vorgelegt werden und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (website, Medien etc.)

- 5 Mal pro Jahr das local government Bulletin herausgegeben werden

- jährlich 3 Weiterbildungen für die ländlichen Gemeindeverwaltungen in Eastern und Western Cape abgehalten werden

- auch erteilt das CLC, gemäß Anfragen, laufend Beratung an die MitarbeiterInnen der dezentralen Verwaltung.

Die Zielsetzung des Vorhabens ist die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen zur Verbesserung der 3 Sphären des local government.

Der lokale Projektpartner ist das CLC der Universität von Western Cape, eines der führenden Forschungsinstitute im Bereich von Menschenrechte und Demokratie. Derzeit sind 18 MitarbeiterInnen in 4 Bereichen (local government, socio-economic rights, children's rights und gender) tätig. Zielgruppe des Vorhabens sind die Beteiligten am Politikdialog auf nationaler, provinzieller und lokaler Ebene; ca. 200 MitarbeiterInnen der dezentralen Verwaltung in Eastern und Western Cape und die derzeit ca. 9.000 AbonnentInnen des LG Bulletin.


Eine verbesserte dezentrale Verwaltung könnte wichtige Aktivitäten starten und durchführen werden, die zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bevölkerung und somit zur Armutsverminderung beitragen. Dies ist besonders wichtig für die armen Gemeinden im ländlichen Gebiet; dort ist der Entwicklungsbedarf am größten, die Kapazitäten aber gering.

Projektnummer 1995-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.