Förderung der höheren Bildung in Serbien und Montenegro 2004/05 (GZ neu: 8030-01/2004/1-PP/2004)



Projektträger: World University Service-Österreichisches Komitee Land: Serbia Vertragssumme: € 1.136.506,14 Beginn: 01.04.2004 Ende: 31.10.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Geplant sind vier neue bzw. weiterentwickelte Programme, die speziell auf die Verwirklichung d. Bologna-Ziele u. d. Bekämpfung des "Brain Drain" abzielen:

1. Den Schwerpunkt bildet das Course-Development-Program, das auf d. Schaffung methodisch wie inhaltlich innovativer, ECTS-kompatibler Lehrveranstaltungen abzielt; zur Verfügung gestellt werden Stipendien für den/die betreffende UniversitätslehrerIn, die erforderliche wissenschaftliche Literatur, die Kosten für die Schaffung von Lehrmaterialien u. eines allfälligen Gastaufenthaltes an einer europäischen Partneruni. Weiters können je Vorhaben bis zu EUR 15.000,- für nachweislich erforderliche infrastrukturelle Maßnahmen bereitgestellt werden. Im Rahmen einer Peer-Review werden die geschaffenen Kurse evaluiert u. prämiert.

2. Im Brain Gain Programme soll die akademische Diaspora aus Südosteuropa zu zumindest kurzfristigen Lehraufenthalten (nicht nur) an ihren ehemaligen Heimatunis animiert werden, wobei auch Aufenthalte österr. Universitätslehrender gefördert werden. Zur Unterstützung dieses Vorhabens wird weiterhin eine allen SOE-Universitäten offenstehende Datenbank zur Verfügung gestellt, in der Angebot u. Nachfrage zusammengeführt werden.

3. Erstmals wird die Balkan Case Challenge, deren Finale traditionell in Sarajewo stattfindet, auch an den Universitäten in Serbien u. Montenegro als Vorrunde angeboten. Es handelt sich um einen Fallstudienwettbewerb für StudentInnen der Rechts- u. Wirtschaftswissenschaften sowie IKT. Die StudentInnen üben sich in praxisnaher Lernmethodik, Teamarbeit u. Präsentationstechniken in einem multikulturellen Umfeld. Zusätzlich können sie sich im Rahmen des Wettbewerbs interessierten Unternehmen, die die Veranstaltung nach internationalen Vorbildern als Recruiting-Event nutzen, darstellen.

4. Im Bereich E-Learning geht es zuletzt darum, die relevanten Akteure zu koordinieren u. eine gemeinsame Taskforce für die Erarbeitung von Empfehlung für einheitliche Standards zusammen

zu stellen.

Projektnummer 8030-01/2004
Mittelherkunft OEZA
Sektor Hochschulausbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.