Förderung der Regionalkonferenz Südliches Afrika im Rahmen des EZA Projekt 2255 Role of Civil Society in Prevention of Armed Conflict



Projektträger: European Centre for Conflict Prevention (Namensänderung siehe GPPAC) Land: South of Sahara, regional/multi-country Vertragssumme: € 32.420,00 Beginn: 30.11.2005 Ende: 31.05.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Als Antwort auf einen Bericht von VN-GS Kofi Annan über die Prävention in bewaffneten Konflikten von Juni 2001 wurde das Forum 'Global Partnership on the Prevention of Armed Conflict' (GPPAC) unter der Federführung vom European Centre for Conflict Prevention (ECCP) gegründet. Dieses hat ein dreijähriges Programm unter dem Titel 'The Role of Civil Society in the Prevention of Armed Conflict' entwickelt.


Oberstes Ziel des Projektes ist es die Bedeutung von Zivilgesellschaft und NGOs in der Konfliktprävention und Friedenssicherung zu untersuchen und zu stärken. Weiters soll die Interaktion zwischen regionalen Organisationen, der zivilen Gesellschaft, Regierungen und der VN verbessert und gefördert werden. Im Juli 2005 wurde bei der VN der globale Aktionsplan sowie die Ergebnisse der regionalen Vorbereitungsworkshops und Konferenzen zur Mobilisierung und Strategiefindung vorgestellt.


Eine erste diesbezügliche regionale Konferenz im südlichen Afrika (Vertrag 2255-00/2005) wurde aus EZA Projekt 2255-00/2005 gefördert.


Gegenständliches Projekt ist die Förderung der 2. regionalen Konferenz südliches Afrika in Pretoria, bei der mögliche regionale Implementierungsstrategien und ein regionaler Aktionsplan für die nächsten Jahre ausgearbeitet werden soll. Die Konferenz wird von ACCORD (African Centre for Constructive Resolution of Disputes) organisiert und durchgeführt.

Projektnummer 2413-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.