Förderung des OEZA / SADC Seminar Security and Development in Southern Africa



Projektträger: Centre for Conflict Resolution Land: South of Sahara, regional/multi-country Vertragssumme: € 85.862,00 Beginn: 01.05.2008 Ende: 15.08.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die OEZA fokussiert in der Schwerpunktregion Südliches Afrika in den Themen Rechtsstattlichkeit und Menschenrechte sowie Infrastruktur. Die strategische Zielsetzung der OEZA ist ein Beitrag zur Armutsminderung zu leisten. Dabei arbeitet die OEZA mit der SADC zusammen.


Die OEZA bewertet Frieden und menschliche Sicherheit als eine der Hauptvoraussetzungen für nachhaltige menschliche Entwicklung und Armutsminderung. Das Südliche Afrika inkludiert Länder mit einer post conflict Situation als auch fragile states. In beiden Situationen ist die Wahrnehmung von aktiver Konfliktvermeidung im weiteren Sinn eine Voraussetzung für nachhaltigen Frieden.


In diesem Kontext ist das gemeinsam mit der SADC (Politisches Organ) geplante Seminar zu sehen. Die Zielsetzung des Seminars ist, dass VertreterInnen der SADC MS, der zivilen Bevölkerung und politische EntscheidungsträgerInnen diskutieren die Sicherheits- und Entwicklungsherausforderungen im Südlichen Afrika und identifizieren Maßnahmen um Konfliktmanagement und Friedenssicherung in der Region zu stärken.


Dabei werden die folgenden Themen behandelt: i) An African Peace Architecture (the AU, SADC, EU and UN), ii) Human Security and Development in Southern Africa, iii) Peacebuilding, State Building and Development in Southern Africa, iv) Women, Security and Development in Southern Africa und v) Peace Operations and Development in Southern Africa.


TeilnehmerInnen sind hohe Beamte der SADC MS (die auf Ersuchen von FBM Plassnik von den jeweiligen AmtskollegInnen nominiert werden), der Vorsitzende des Politischen Organs der SADC und VertreterInnen von wissenschaftlichen Institutionen, NROs und Geberstaaten.

Projektnummer 2260-01/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.