Förderung lokaler Initiativen zur Ernährungssicherheit



Projektträger: Forum pour un Développement Durable Endogène Land: Senegal Fördersumme: € 835.230,00 Beginn: 01.07.2006 Ende: 31.12.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projektes "Promotion des Initiatives locales de Sécurité Alimentaire" ist die Verbesserung der Ernährungssicherheit der armen ländlichen Bevölkerung in den Bezirken Sédhiou und Kolda in der südlichen Region Kolda des Senegal. In 13 Gemeinden soll in Kooperation mit 10 Basisorganisationen das landwirtschaftliche Potential besser genutzt werden, um über 8.000 Menschen unmittelbar, weiteren 200.000 Personen mittelbar, den Zugang zu Nahrung und Einkommen zu verbessern.

Projektaktivitäten zur Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion umfassen insbesondere Verbesserung in folgenden Bereichen:

? Zugang zu Wasser zur landwirtschaftlichen Nutzung;

? Produktionsbedingungen, u.a. des Saatguts und der Produktionsmethoden;

? Organisationskapazitäten der Basisbevölkerung und ¿organisationen;

? Die Erhöhung der Wertschöpfung der lokalen Produkte durch Transformation;

? Marktzugang zu Beschaffungs- und Absatzmärkten sowie zu Mikrokrediten;

Neben diesen Hauptaktivitäten wird besonderes Augenmerk auf die Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Umwelt (z.B. Erhaltung der Bodenqualität und der Mangroven), die Erleichterung der Arbeitsbelastung für Frauen, die Eingliederung von Opfern des Konflikts in der Casamance, Konfliktvermeidung durch partizitaive Flächennutzungsplanung und Lobbying für die Interessen der Bevölkerung gegenüber lokalen Autoritäten gelegt.

Das Projekt PILSA wurde vom senegalesischen Konsortium ¿Réseau des Initiatives Locales pour la Sécurité Alimentaire¿ (RESAL) unter Leitung der Organisation FODDE im Rahmen eines Calls for Proposals für ländliche Entwicklungsprojekte mit Schwerpunkten landwirtschaftliche Produktion und Transformation landwirtschaftlicher Produkte in der Region Kolda im Süden Senegals vorgeschlagen und von einer Auswahlkommission unter Einbindung der lokalen Institutionen ausgewählt. Die Planung beruht auf den Zielen, die sich das Land im Rahmen seiner Entwicklungspläne gesteckt hat und wurde unter Einbeziehung von Basisorganisation

Projektnummer 2340-02/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere multisektorielle Maßnahmen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.