Geothermie Kocani II



Projektträger: BLUEWATERS Environmental Consultants Land: Macedonia Vertragssumme: € 1.440.000,00 Beginn: 01.10.2006 Ende: 31.01.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Geothermie-System "GEOTERMA" in Kocani im Nordosten Mazedoniens basiert auf der Nutzung eines der wichtigsten Geothermie-Gebiete Europas. Nach einer erfolgreichen ersten Phase zur Renovierung der bestehenden Geothermie-Anlage wird nun eine zukunftsorientierte Neuausrichtung für den technischen und organisatorischen Betrieb, sowie eine Optimierung des gesamten Systems eingeleitet.

Das Projekt wird unter der Verfolgung der nachstehenden Ziele ausgeführt, welche ein nachhaltiges ökonomisch wie ökologisch erfolgreiches Projekt gewährleisten sollen:

- Stärkung der bereits genutzten modernen alternativen Energieform Geothermie

- Nachhaltige Nutzung des Aquifers

- Effizienzsteigerung der eingesetzten Energie

- Umstellung der geothermalen Wärmeversorgung der Glashausanlage Mosa Pijade auf ein geschlossenes Zweikreissystem mit Plattenwärmeüberträgern

Das Projekt schließt unterschiedliche Zielgruppen mit ein, um das Projekt auf eine möglichst breite Basis der Akzeptanz und Mitwirkung zu stellen:

- Politische Entscheidungsträger im Bereich der Umwelt und Energiewirtschaft, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien

- Lokale Entscheidungsträger und Opinion Leader

- Betreiber, Mitarbeiterinnen und zukünftige MitarbeiterInnen der bestehenden Geothermieanlage in Kocani "GEOTERMA"

- Kunden/BezieherInnen von Energie der Geothermieanlage

- Anrainer der bestehenden und künftigen Anlage

- Einwohner der Region

Unter Einhaltung der oben genannten Ziele ist es möglich, einen wesentlichen Beitrag für die Zukunft der Region durch die Sicherung von Arbeitsplätzen und der Energieversorgung sowie einer nachhaltigen Energieerzeugung leisten zu können. Die erweiterte Geothermieanlage bietet durch ihren schonenden und effizienten Umgang mit dem energiereichen Wasser aus der Tiefe eine saubere Form der Energieversorgung, die im großen Rahmen zur Senkung der Emissionen von Treibhausgasen beitragen, dessen Bedarf im gesamt europäischen Kontext gesehen dringender denn je vorhanden ist.

Projektnummer 8022-00/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Energiegewinnung /erneuerbare Energiequellen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.