Helping Rural Women generating Income



Projektträger: ICEP Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten Land: Kenya Vertragssumme: € 30.842,79 Beginn: 01.01.2003 Ende: 31.12.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt findet in drei Gemeinden statt, die alle etwa 40 km außerhalb von Nairobi liegen: konkret in Limuru, Ngararig'a und Ngong. Die drei Gemeinden samt Umgebung bieten geringe Einkommensmöglichkeiten, weshalb Männer vielfach in die Stadt abwandern. Die Frauen erhalten sich und ihre Kinder zumeist entweder durch Subsistenzlandwirtschaft oder sie arbeiten auf Kaffee- und Teeplantagen, wo ein guter Teepflücker an einem Tag 1 USD verdient.

Projektziel:

Im Zuge des Projekts werden jährlich 20 Trainerinnen (Studentinnen) ausgebildet und 100 Frauen aus ländlichen Gebieten im Alter zwischen 20 und 60 Jahren, 75 Prozent davon allein erziehende Mütter, dazu zu befähigt, einer angemessen bezahlten Erwerbstätigkeit nachzugehen.


Aktivitäten:

In Fanusi werden zwanzig junge Frauen in Wochenend- und Abendkursen im Laufe von drei Monaten von Fachkräften theoretisch und praktisch geschult. Dann werden die für die ruralen Frauen geplanten Ausbildungskurse den Gemeindevertretern der Projektgemeinden vorgestellt, die Kurse beworben, Ausbildungsdefizite nochmals im Detail ermittelt (eine erste Erhebung liegt bereits vor). Schließlich wird der einmonatige Intensivkurs in den drei Gemeinden gestartet, mit je 100 Frauen, die in Gruppen aufgeteilt und von Gruppenleiterinnen koordiniert werden. Die Frauen zahlen nach ihren Möglichkeiten pro Kurswoche einen minimalen Selbstbehalt. Nach dem Kurs sollten insgesamt 100 Frauen in der Lage sein, ihre Einkommenssituation nachhaltig zu verbessern. Die Frauen werden sechs Monate lang persönlich nachbetreut. Dann haben sie die Möglichkeit, die "Übungsgeräte" (z. B. Nähmaschinen) zu einem Sonderpreis zu erwerben, um ihr eigenes Gewerbe zu starten.

Nach Projektende soll das Fanusi Training Centre, durch die durchgeführte Erweiterung der "Income Generating Unit", organisatorisch und finanziell in der Lage sein, das Ausbildungsprogramm für Frauen am Land weiterzuführen.

Projektnummer 2325-06/2003
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.