Human Rights Protection and Conflict Resolution for Women Living in IDP-Camps in Kitgum/ Pader Districts



Projektträger: Österreichisches Nord-Süd-Institut für Entwicklungszusammenarbeit GmbH (wurde aufgelöst) Land: Uganda Fördersumme: € 173.052,00 Beginn: 01.03.2005 Ende: 28.02.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Zielgruppe des vorliegenden Projekts, das vom österreichischen Nord-Süd Institut in Zusammenarbeit mit der ugandischen NGO ACORD durchgeführt wird, sind Frauen und Verantwortliche in IDP-Lagern in den nordugandischen Bezirken Pader und Kitgum - Zielgruppe und Wirkungsgebiet entsprechen somit der Norduganda-Strategie der ÖEZA. Ziel des Projekts ist die Wahrung der Menschenrechte und eine Erhöhung des Potenzials der Zielgruppen, Konflikte in der Gemeinschaft zu lösen. Die Aktivitäten sind in vier Komponenten unterteilt: in der ersten Komponente werden die Bewohner in 20 Lagern generell mit den Menschenrechten vertraut gemacht, Führungspersonen aus den Lagern und Verwaltungsbeamte werden zusätzlich in Konfliktlösung und Friedenssicherung unterrichtet. Begleitet werden diese Maßnahmen von Radiospots zu den angesprochenen Themen. Eine weitere Komponente widmet sich dem Aufbau von Kapazitäten in den Lagerstrukturen, wobei Verstöße gegen die Menschenrechte in einer Studie dargelegt und Menschenrechtskomitees in den Lagern gebildet werden sollen. In regelmäßigen Treffen sollen Konflikte und ihre Lösung von den Lagerbewohnern diskutiert werden. Die dritte Komponente soll sicherstellen, dass der Staat seine Verantwortung gegenüber seinen Bürgern einhält und den Zugang zum Rechtssystem gewährleistet. Die Beobachtung, Dokumentation und Berichterstattung über Menschenrechtsverletzungen an lokale Behörden und UHRC ist fixer Bestandteil dieser Projektkomponente. Die vierte Komponente zielt darauf ab, die Fähigkeiten zur Konfliktlösung der Gemeinschaften in den Lagern und der weiblichen Lagerbewohner im Besonderen zu steigern. Dies schließt die Betreuung von traumatisierten Frauen und die Vernetzung der in den Lagern tätigen NGOs und Behörden ein, wobei Aktivitäten zur Förderung der Einkommen von Frauen unterstützt werden sollen.

Projektnummer 2270-04/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.