Ich kann mich Bewegen



Projektträger: Yante - Youth, Art and Levante Kunstverein Land: West Bank and Gaza Strip Vertragssumme: € 80.000,00 Beginn: 01.09.2014 Ende: 31.08.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt leistet einen Beitrag zur Identitätsstärkung von PalästienserInnen. Dabei werden Tanz und Community-Aktivitäten in verschiedenen Dörfern des Westjordanlandes genutzt um Ungleichheit, Ausgrenzung, Zersplitterung und posttraumatische Belastungssyndrome zu bearbeiten und zu transformieren. Zentrale Komponente ist die Arbeit mit jungen Menschen, die durch Kunst Toleranz fördern und Empathie innerhalb der palästinensischen Gesellschaft steigern soll, um somit die Basis für nachhaltigen Frieden an der Schnittstelle palästinensischer und israelischer Gemeinschaften zu bilden. Die Zielgruppen des Unterrichts bestehen aus verschiedensten Gruppen, wie zum Beispiel ca. 100 Menschen mit Behinderung, 3 Schulen mit ca. 2.000 Kindern, 30 nationale und internationale TrainerInnen, 80 besonders marginalisierte Frauen und ca. 300 StudentInnen der Birzeit Universität. In der 3. und 4. Phase wird das Gemeinschaftszentrum Schurouq seine Türen für die junge Allgemeinheit der Stadt Birzeit und seinen umliegenden Dörfern öffnen. Trainings finden täglich statt und zusätzlich werden Filmvorführungen, Ausstellungen, Vorträge und Live Action Rollenspiele organisiert. Weiters wird ein Wahlpflichtmodul für StudentInnen und AbsolventInnen des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Birzeit angeboten (Teil der Bildungskooperation von YANTE, Universität Birzeit und Universität für Musik und Tanz Köln).

Resultate:

1) Die Tanzworkshops ermutigen die TeilnehmerInnen dazu, aktive BürgerInnen zu werden und wirken somit sozialer Fragmentierung entgegen und bereichern die palästinensische Kulturpolitik

2) Erhöhte Geschlechtergleichheit

3) Negative Stereotypen über palästinensische Straßenkinder, Menschen mit Behinderungen, Opfern von Gewalt, älteren Personen, etc. werden abgebaut

5) Die Kooperation zwischen Palestinian Community Dance Movement und lokalen Stakeholdern sowie ein hoher Vernetzungsgrad von palästinensischen und österreichischen AkteurInnen

Projektnummer 2319-10/2014
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.