Improved Food and Livelihood Security



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe Land: Myanmar (Burma) Vertragssumme: € 74.622,00 Beginn: 01.10.2004 Ende: 31.12.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die meisten ethnischen Minderheiten in Myanmar leben im Hochland. Die Vielfalt an Gruppierungen ist extrem groß. Insgesamt wurden bis heute 135 verschiedene Sprachen und Dialekte für Myanmar beschrieben. Landwirtschaft ist der größte und wichtigste ökonomische Sektor des Landes. Die Provinz Chin im Nordwesten des Landes, an der Grenze zu Indien und Bangladesch, ist ein großes (ca. 3000 km2) und gebirgiges Gebiet, das von Steilhängen und Degradation des Bodens geprägt ist. Als einzige internationale Organisation engagiert sich derzeit die UNICEF in dieser Region, die versucht, die Menschen mit Wasser, Sanitäreinrichtungen, Bildung und gesundheitsfördernden Maßnahmen zu unterstützen.


Zielsetzung und Beschreibung der Zielgruppe:

Oberziel: Erhöhte Nahrungs- und Existenzsicherheit von 3.000 Haushalten der marginalisierten und bedürftigen Ethnie der Chin in 44 abgeschiedenen Dörfern der Gemeinden Mindat und Kanpetlet im Süden der Provinz Chin.

Spezifische Ziele: 176 Interessenvereinigungen von Bauern (Farmer Interest Groups - FIGs) und 44 ländliche Entwicklungskomitees (Village Development Committees - VDCs) implementieren "gender-sensible", nachhaltige und ökologisch adäquate Anbaumethoden für Hochlandregionen und das Management von natürlichen Ressourcen (Natural Resource Management - NRM).


Zielgruppe:

3.000 arme landwirtschaftliche Haushalte in 44 abgeschiedenen Dörfern der Gemeinden Mindat und Kanpetlet im Süden der Provinz Chin. Kinder unter 5 Jahren bilden rund 13% der Zielbevölkerung und es herrscht eine ausgeglichene Geschlechterstruktur. Direkt nützt das Projekt circa 21.000 Frauen, Männer und Kindern (von einer gesamten ländlichen Bevölkerung von rund 43.000).

Projektnummer 2325-07/2004
Mittelherkunft OEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.